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Die Internationale Welt-Stillwoche

Weltstillwoche 2017Die Welt-Stillwoche (World Breastfeeding Week) findet vom 2. Oktober bis 8. Oktober 2017 statt. Seit 1991 gilt sie als die größte gemeinsame Kampagne für das Stillen, an der sich eine Vielzahl von Organisationen in mehr als 120 Ländern beteiligen.
Noch viel zu wenigen Menschen ist der hohe Stellenwert des Stillens für die Kindesentwicklung bewusst: Stillen fördert die Gesundheit der Kinder und beugt Allergien sowie Übergewicht im späteren Kindesalter vor. Sechs Monate sollten Mütter ausschließlich stillen und anschließend neben altersgerechter Beikost so lange weiterstillen, wie es ihnen und dem Kind guttut.

Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (Unicef) gibt an, dass derzeit etwa 165 Millionen Kinder in ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung beeinträchtigt sind und dass die Ursache in ihrer chronischen Unterernährung liegt.

Besonders Neugeborene, die nicht gestillt werden, sind hiervon betroffen. Stillen ist in vielen Ländern überlebenswichtig, gerade dort, wo Säuglingsersatznahrung schwer erhältlich ist oder nicht hygienisch zubereitet werden kann. Stillen in der ersten Lebensstunde hilft, einen von fünf Todesfällen vermeiden.

Namhafte Initiatoren

Haupt-Initiator der Welt-Stillwoche ist die WABA (World Alliance for Breastfeeding Action). Ansprechpartner für die Internationale Stillwoche in Deutschland sind die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und die WHO/Unicef-Initiative „Babyfreundliches Krankenhaus“. Informationen erhalten Sie auch beim Deutschen Hebammenverband.

Aktionen in ganz Deutschland

Viele Organisationen unterstützen die Welt-Stillwoche mit Vorträgen,
Fachtagungen, Aktionen, Still-Cafés und Projekten. Informieren Sie sich bei Hebammen, Krankenhäusern und Stillgruppen über Aktivitäten in Ihrer Nähe!

Das Motto 2017: „Stillen fördern – gemeinsam!“

Das Motto der Weltstillwoche ist „Stillen fördern – gemeinsam“.

Laut „World Alliance for Breastfeeding Action“ (WABA), die wie jedes Jahr das Motto herausgegeben hat, richtet sich dieser Aufruf explizit an Personen des öffentlichen Lebens und fordert diese dazu auf, sich für die Förderung des Stillens einzusetzen.

Stillen als beste Ernährung für einen Säugling – so die WABA – liegt nicht in der Verantwortung einer Frau allein. Der Schutz, die Förderung und die Unterstützung des Stillens ist eine kollektive gesellschaftliche Verantwortung, die von uns allen geteilt werden sollte. Und so sind auch politische Entscheidungsträger aufgefordert, sich mehr für eine stillfreundlichere Umgebung einzusetzen, damit es Frauen leichter fällt, ihre Kinder, wann immer es nötig ist und an jedem Ort stillen zu können. (Quelle Deutscher Hebammenverband)

Die Vorteile des Stillens

Für das Kind: Senkung des Allergie- und Asthma-Risikos, Verminderung von Übergewicht im Kindesalter, keine Überfütterung möglich, Deckung des optimalen Nährstoffbedarfs (Kalorien, Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe und Antikörper), körperliche Nähe zur Mutter, Unterstützung der Gehirnentwicklung durch gute Ernährung und enge Bindung an die Mutter

Für die Mutter: leichterer Gewichtsverlust nach der Geburt durch erhöhten Kalorienverbrauch, intensive Zeit mit dem Kind, einfache, schnelle und kostengünstige Form der Baby-Ernährung, Glücksgefühle beim Stillen durch die Ausschüttung von Oxyticin, Förderung der Rückbildung der Gebärmutter, Senkung des Brustkrebsrisikos.


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