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Stiftung Lesen stellt sich vor

Was können Eltern tun, um ihren Kindern gute Startchancen mit auf den Weg zu geben?

Natürlich vieles – darunter etwas, das garantiert und nachhaltig wirkt, ganz preiswert ist und vor allem ganz viel Freude bereitet: Vorlesen und Geschichten erzählen! Das Eintauchen in fremde Welten, das Erleben von Abenteuern und die Begegnung mit kleinen und großen Helden ist ein wichtiger Baustein für die Entwicklung. Vorlesen und Lesen erweitern den Wortschatz, stärken die Ausdrucksfähigkeit, regen die Fantasie an und trainieren Konzentrationsvermögen und Gedächtnis. Durch Geschichten lernen Kinder früh, über den eigenen Tellerrand zu schauen. Aber nicht nur das: Kindern, denen vorgelesen wird, fällt das Lesen-Lernen deutlich leichter, sie sind oft kommunikativer und kommen später mit den Anforderungen unserer modernen Wissensgesellschaft besser zurecht.

Darum macht sich die Stiftung Lesen (Mainz) bereits seit 1988 für die Leseförderung stark und führt bundesweit breitenwirksame Programme sowie Modell- und Forschungsprojekte durch, die sich ergänzen und aufeinander aufbauen. Traditionell steht die Stiftung unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Ihre Programme setzen bereits in der frühkindlichen Förderung sowohl in der Familie als auch in der Kindertagesstätte an, da bereits hier das Fundament für die spätere Lesekompetenz gelegt wird. Ältere Kinder und Jugendliche werden durch schulische und außerschulische Projekte erreicht. Zu den Zielgruppen gehören neben den Kindern auch deren Eltern und andere wichtige Multiplikatoren wie Erzieher, Lehrkräfte sowie Buchhandels- und Bibliotheksmitarbeiter. Diese werden durch regelmäßige didaktische Materialien und Schulungen von Experten über aktuelle Themen rund um das Thema Vorlesen informiert.

Die Stiftung Lesen sieht neben den Büchern auch alle anderen Lesemedien als wichtige Elemente der Leseförderung an. In der multimedialen Alltagswelt von heute sind Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Internet, Filme und Hörmedien eng miteinander verbunden und ergänzen sich gegenseitig.

Drei Kampagnen und Initiativen sorgen durch ihre Größe und öffentliche Reichweite für eine erhöhte Aufmerksamkeit: der „Bundesweite Vorlesetag“ im November, der „Welttag des Buches“ am 23. April und die Initiative „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“. Diese und viele andere Projekte führt die Stiftung Lesen in Kooperation und mit finanzieller Unterstützung seitens Bund und Ländern sowie Unternehmen, Stiftungen, Verbänden aber auch privater Freunde und Förderer durch.

Viele prominente Lesebotschafter, die sich ehrenamtlich engagieren geben der Stiftung ein Gesicht. Zu den prominenten Lesebotschaftern gehören unter anderem Moderatorin Nazan Eckes, Autorin Cornelia Funke, Schauspielerin Maria Furtwängler, Fußballer Philipp Lahm, Steffi Jones, Direktorin für Frauen-/Mädchen- und Schulfußball beim Deutschen Fußball-Bund, Extremsportler Alexander Huber, Prof. Dr. Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Institutes, RTL-Chefredakteur Peter Kloeppel, ZDF-Moderatorin Marietta Slomka, die Publizisten Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur DIE ZEIT, sowie STERN-Herausgeber Thomas Osterkorn.
Großes Engagement zeigen auch die mehr als 11.000 ehrenamtlichen Vorleser, die als Vorlesespaten im Vorleseclub der Stiftung Lesen vernetzt sind. Sie führen regelmäßig Vorlesestunden in Bibliotheken, Kindertagesstätten, Schulen etc. durch und werden für ihre Einsätze von Referenten der Stiftung Lesen geschult.

Wer mehr über die Stiftung Lesen und ihre Arbeit erfahren möchte, klickt am besten einfach einmal rein unter: www.stiftunglesen.de. Im Internet finden Interessierte auch regelmäßig aktuelle Kinderbuchtipps für alle Altersgruppen.


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