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Babys vor Kälte schützen

Babys, die im Winter geboren werden, sollen nach der dritten Lebenswoche kleine Aufenthalte an der frischen Luft genießen, im Sommer geborene Babys bereits nach der zweiten Lebenswoche. Mit einem Baby, das einen Monat alt ist, kann man sich bei guter Witterung bereits den ganzen Tag über im Freien aufhalten. Da sich Babys mit der Wärmeregulierung noch sehr schwer tun, muss besonders im Winter darauf geachtet werden, dass sie nicht zu kalt werden.
In den ersten Lebenswochen genügt dem Baby ein kleiner Frischluft-Aufenthalt auf einem windgeschützten Balkon oder im Garten. Nach und nach sollten die Aufenthalte im Freien gesteigert werden, am besten mit einer Spazierfahrt im Kinderwagen. Auch bei Temperaturen um die Null Grad Celsius ist es ratsam, auf den Spaziergang nicht zu verzichten, um die Wärmeregulierung des Babys optimal zu trainieren, es an Frischluft zu gewöhnen und das Immunsystem zu stärken.

Richtig anziehen

Babys dürfen nicht zu dick eingepackt werden, mehrere dünne Schichten („Zwiebellook“) halten effektiver warm. Eine Strumpfhose unter der (wattierten) Hose, ein Paar dünne Söckchen unter dem dickeren Paar und ein langärmeliger Strampler unter dem Pullover bieten sich an. Dazu ein warmer, durchgehender Schneeanzug, Fäustlinge und eine wärmende Mütze (über die Ohren) und das Baby ist für den winterlichen Ausflug gerüstet. Es sollte in jedem Fall eine Schicht mehr als ein Erwachsener tragen, da es Kälte noch nicht gut ausgleichen kann und sich wenig bewegt. Im Nacken des Babys kann man fühlen, ob es schwitzt und vielleicht zu warm angezogen ist.

Die richtige Kinderwagenausstattung

Der Kinderwagen darf zu Beginn einer Spazierfahrt nie zu kalt sein. Im Freien, in der Garage, im Treppenhaus oder im Keller kühlen Kinderwägen sehr stark aus. Zumindest die Babyschale sollte im Haus oder in der Wohnung vorgewärmt werden. Kleine, mäßig warme Wärmkissen machen ihn zusätzlich ein wenig kuschliger und eine Styropor-Platte oder ein Schaffell können bei großer Kälte von unten wärmen. Bei der Nutzung eines Fuß- oder Wintersacks ist darauf zu achten, dass sich das Baby darin noch gut bewegen kann. Darüber kann man zusätzlich eine Decke legen, die ebenfalls schön warm hält.

Im Café oder Kaufhaus

Bei einem Zwischenstopp in einem Einkaufszentrum oder in einem Café sollte der Kinderwagen unbedingt geöffnet, die Decke beiseite getan und dem Baby die oberste Kleidungsschicht ausgezogen werden. Babys schwitzen sonst sehr leicht, fühlen sich unwohl und frieren anschließend im Freien. Eine Erkältung hat da leichtes Spiel.

Creme und Sonnenbrille

Da Schnee das Sonnenlicht reflektiert, kann die Helligkeit Babys schnell blenden und in den Augen weh tun. Spezielle Babysonnenbrillen sind an die Kopfform von kleinen Kindern angepasst und mit einem Gummiband zum besseren Halt ausgestattet. Fetthaltige Cremes („Kälteschutzcreme“) schützen die zarte Babyhaut.

Bei großer Kälte

Bei Temperaturen um die minus zehn Grad Celsius oder bei stärkerem Wind muss die Spazierfahrt leider ausfallen oder darf nur wenige Minuten lang sein. Die Luft ist dann zu eisig für ein Baby.