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10 Tipps zur Eingewöhnung

Eingewöhnung braucht Zeit und Geduld1. Behalten Sie die Nerven

Auch wenn es schwer fällt: Bleiben Sie ruhig und entspannt. Die Eingewöhnung lässt sich nicht erzwingen, sie braucht Zeit, Geduld und starke Nerven. Trauen Sie sich und Ihrem Kind diesen großen Schritt zu.

2. Positiv denken

Sprechen Sie bereits einige Zeit vor dem ersten Tag der Eingewöhnung mit Ihrem Kind über den Kindergarten. Sagen Sie ihm, wie Sie sich freuen, ein Kindergarten-Kind zu haben, erzählen Sie ihm von den tollen Spielmöglichkeiten und wie viele neue Freunde Ihr Kind finden wird. Schlendern Sie gemeinsam am Kindergarten vorbei und zeigen Sie sich begeistert von der Einrichtung. Schauen Sie sich gemeinsam ein Bilderbuch über einen Kindergarten an.

3. Achten Sie auf Ihre innere Einstellung

Behalten Sie die positive Grundstimmung unbedingt in der Eingewöhnungszeit bei. Ihr Kind spürt Ihre inneren Aufschreie à la „Aaaahhhh, nun muss ich mein Kind zurück lassen, am liebsten würde ich mich kuschelnd mit ihm in eine Ecke zurück ziehen!“ Ihr Kind spürt Ihre inneren Kämpfe und wird sich umso schwerer von Ihnen lösen. Verabschieden Sie sich von Ihrem schlechten Gewissen, Ihr Kind nun in die Betreuung zu geben.

4. Achten Sie auf Ihre Wortwahl

„Du darfst in den Kindergarten.“ ist viel besser als „Du musst in den Kindergarten.“ „Ab morgen bist Du endlich ein Kindergarten-Kind.“ ist viel besser als „Ab morgen bist Du leider nicht mehr zu Hause bei mir.“ Überdenken Sie Ihre Formulierungen!

5. Ein sanfter Einstieg

Nutzen Sie die Hilfen zur Eingewöhnung, die Ihnen Ihr Kindergarten bietet und fangen Sie mit einer stundenweisen Betreuung an. In vielen Kindergärten ist es erlaubt, dass ein Elternteil an den ersten Tagen für ein oder zwei Stunden mit dem Kind gemeinsam im Kindergarten spielt. Steigern Sie die Betreuungszeiten ohne die Anwesenheit der Eltern langsam, zum Beispiel von zwei auf vier und dann auf sechs Stunden pro Tag.

6. Leben Sie Rituale aus

Es gibt verschiedene Tricks, die Ihrem Kind und Ihnen den Abschied voneinander leichter machen. Meist haben die Erzieher(innen) eine ganze Handvoll davon auf Lager. Ein Trick kann zum Beispiel sein, dass Ihr Kind Sie jeden Morgen aus dem Kindergarten „rausschmeißt“, also spielerisch über die Türschwelle schubst, dabei lachen muss und sich stark fühlt. Auch ein kurzes (!) Winken am Fenster kann helfen, denn andere Kinder winken gerne mit und ein Gruppengefühl entsteht.

7. Achten Sie auf die Uhrzeiten

Ihr Kind sollte genau wissen, wann Sie es abholen. Bringen Sie es stets zur gleichen Uhrzeit in die Kita und holen Sie es jeden Tag zur selben Zeit ab. Es gibt Ihrem Kind ein Gefühl der Sicherheit, wenn es weiß, dass es zuerst Vesper gibt, es dann eine kleine Runde spielt und dann auch schon abgeholt wird. Wenn Sie es mal mittags holen und mal nachmittags, wird es allzu oft vergeblich auf Sie warten.

8. Kein Zurück in die Babyrolle

Wenn Ihr Kind keine Windeln und keinen Schnuller mehr braucht, dann sollten Sie in der Eingewöhnungszeit auch keinesfalls wieder damit anfangen. Ziehen sie ihm nicht „zur Sicherheit“ wieder Windeln an, wenn Sie Angst haben, dass es in der Aufregung vergessen könnte, auf die Toilette zu gehen. Drängen Sie es nicht zurück in die Babyrolle, weil Sie meinen, dass der gute alte Schnuller es trösten könnte. Wechselsachen und eventuell ein kleines Kuscheltier für den Mittagsschlaf reichen aus und helfen Ihrem Kind beim Großwerden.

9. Vertrauen Sie der Bezugsperson

Jedes Kind bekommt im Kindergarten eine Bezugsperson zugeteilt. Sprechen Sie mit dieser Bezugsperson über die Eingewöhnungszeit, fragen Sie nach, wie sich Ihr Kind verhalten hat. Fragen Sie Ihr Kind, was es Schönes mit der Bezugsperson erlebt hat. Wenn Sie der Bezugsperson vertrauen, dann wir es Ihr Kind auch tun und leichter eine Bindung aufbauen.

10. Lassen Sie Ihr Kind mitbestimmen

Wählen Sie am Abend gemeinsam mit Ihrem Kind die Kleidung für den nächsten Tag aus, lassen Sie es bei der Auswahl der Kindergartentasche oder eines kleinen Snacks mitbestimmen. Je wohler und selbstbestimmter es sich in seiner Haut fühlt, desto besser.