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10 Tipps zum Sauberwerden

Baby sauberwerdenViele Kinder signalisieren im Alter zwischen 18 und 24 Monaten, dass sie bereit fürs Sauberwerden sind. Sie zeigen zum Beispiel ein größeres Interesse am Windelinhalt, am Töpfchen oder am Toilettengang von Eltern und Geschwistern. Wenn Sie dann mit dem „Töpfchen-Training“ beginnen, gehen Sie es unbedingt ruhig an.

1. Keinen Stress machen

Unter Druck kann niemand auf die Toilette, deshalb sind Ruhe, Entspannung und eine gelassene Grundstimmung die wichtigsten Begleiter im Prozess des Sauberwerdens.

Ein wichtiger Hinweis ist, dass es Kinder gibt bei denen die Körperfunktionen erst in einem höheren Alter ausgereift sind (teilweise bis sie Schulkinder sind) und daher eventuell lange Einnässen. Beraten Sie sich mit Ihrem Kinderarzt, wenn Sie Zweifel haben.

2. Spielerisch entdecken

Lassen Sie Ihr Kind zuerst einmal seinen Topf und die Toilette untersuchen und kennen lernen. Die Spülung kann ausprobiert und der Deckel auf und zu geklappt werden, man kann mal mit oder ohne Windel „Probe sitzen“ usw. Auch eine Puppe bekommt vielleicht ihr eigenes Töpfchen und darf mit üben.

3. Zusehen lassen

Wenn Sie oder ein Geschwisterkind kein Problem damit haben, wenn das Kind beim Toilettengang zusieht, dann erlauben sie es ihm. Kinder sind neugierig und lernen auch beim Zusehen.

4. Töpfchen oder Toilette

Probieren Sie aus, ob Ihr Kind lieber ein Töpfchen oder einen Toilettenaufsatz mag. Dort, wo es sich wohler fühlt, wird es auch leichter sauber werden.

5. Geeignete Kleidung anziehen

Achten Sie in der „heißen Phase“ der Sauberkeitserziehung darauf, dass Sie ihrem Kind Kleidung anziehen, mit der es leicht und schnell auf die Toilette gehen kann. Hosen mit Gummizug lassen sich einfacher herunter ziehen, als Latzhosen oder Hosen mit Gürtel.

6. Keine festen Uhrzeiten

Es macht wenig Sinn, wenn Sie Ihr Kind immer zur gleichen Uhrzeit aufs Töpfchen setzen. Da es den Zusammenhang zwischen dem „Müssen“ und dem „zur Toilette Gehen“ erlernen soll, ist die Orientierung an festen Uhrzeiten kontraproduktiv.

7. Geduld haben

Viele Male wird es passieren, dass es Ihr Kind nicht schnell genug auf die Toilette oder das Töpfchen schafft. Machen Sie kein Drama draus, trösten Sie Ihr Kind und ziehen Sie ihm frische Sachen an. Dann ist das Missgeschick schnell vergessen.

8. Nicht zu sehr thematisieren

Generell sollten Sie das Sauberwerden nicht zu sehr thematisieren. Auch das ständige Reden über den Abschied von der Windel, über Pannen oder Missgeschicke kann Ihr Kind bereits unter Druck setzen. Lassen Sie dem Prozess besser seinen eigenen Lauf und unterstützen Sie Ihr Kind, wo Sie nur können.

9. Öfter mal erinnern

Dennoch ist es wichtig, dass Sie Ihr Kind öfter mal an die Toilette zu erinnern. Wenn Kinder tief in ihr Spiel versunken sind, bemerken sie ihren Harndrang oftmals nicht und sind dankbar, wenn sie kurz auf ihre drückende Blase hingewiesen werden.

10. Viel loben

Kinder werden gerne gelobt und natürlich genießen sie es umso mehr, wenn sie bei so einem wichtigen Thema alles richtig gemacht haben. Gönnen Sie Ihrem Kind jeden noch so kleinen Erfolgsmoment, loben Sie es aufrichtig, seien Sie stolz und freuen Sie sich gemeinsam. Vergessen Sie auch nicht, ausgiebig zu kuscheln, da der innige Moment des Windelwechselns mit seinen Streicheleinheiten und seiner Nähe nun weg fällt.