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Gestressst, genervt, ausgepowert?

Das kennen Sie sicher aus eigener Erfahrung: als Mutter sind Sie oft erschöpft und ausgelaugt. Kinder, Job und Familie lassen kaum Zeit für Auszeiten, Besinnung oder ausgleichenden Sport. Über 120 Tipps für körperlich und mentale Wellness finden Sie in dem Buch “Mama macht mal Pause”.

Denken Sie immer dran: Sie leisten jeden Tag Großes. Sie haben sich täglich Fürsorge und Wellness verdient.

mama-macht-mal-pause.jpgMorgens – Energie schöpfen für einen ganzen Tag
Starten Sie voller Energie in den neuen Tag! Auch als Mamakönnen Sie morgens ein paar Minuten für Ihre Entspannung und Wellness abzweigen.

Zaubergetränke

Flüssigkeitszufuhr macht wach, warme Flüssigkeit entspannt. Etwas Besseres als warme Tees gibt’s daher für Mamas nicht. Hier zwei selbst gemachte Gewürztees, die nebenbei auch noch schön machen sollen.

Zitronengras
Frisches Zitronengras an der Gemüsetheke kaufen. Das Ende von allen Stängeln abschneiden. Die harten äußeren Blätter großzügig entfernen, bis nur noch frisch Duftendes übrig bleibt. Zwei Stängel beiseitelegen, die übrigen einfrieren. Die zwei Stängel mit der Breitseite eines großen Küchenmessers etwas andrücken und dann mit kochendem Wasser überbrühen. Abgedeckt etwa sieben bis zehn Minuten ziehen lassen (länger ist aber auch nicht schlimm) und trinken. Die Stängel kann man mehrmals mit frischem Wasser aufbrühen; jedes Mal etwas länger ziehen lassen, damit sie noch Geschmack abgeben.

Ingwerwasser
Ein Stück Ingwer (etwa halb so lang wie Ihr Daumen) abschneiden und schälen. Der Ingwer sollte saftig und nicht trocken-faserig sein, dann ist er zu alt. Ingwer im Ganzen (dann wird es nicht so scharf) oder in mehrere große Stücke geteilt in einen Becher geben. Mit heißem Wasser überbrühen und abgedeckt etwa zehn Minuten ziehen lassen. Ingwer rausfischen und das Ingwerwasser trinken. Sie können es auch kalt trinken – erkalteten Tee also nicht wegschütten.

Auch schön: Ein daumenlanges Stück geschälten Ingwer in eine Thermoskanne geben, mit kochendem Wasser überbrühen und zuschrauben. Den Tag über immer mal wieder eine Tasse heißen Ingwertee genießen. Der Tee wird mit der Zeit immer schärfer, aber gerade das gibt dem Ganzen einen besonderen Pep und macht wach.

Nehmen Sie eine Thermoskanne, die nur für Tee, nicht für Kaffee verwendet wird, sonst schmeckt’s seltsam. Ingwertee ist super fürs Immunsystem und liefert Ihnen kostbare Flüssigkeit. Falls Sie stillen: Die Milchproduktion regt er auch an.

Mittags und am Nachmittag – Tagsüber auftanken
Wann auch immer Ihre Kinder nach Hause kommen, Zeit für Sie alleine dürfte eher rar sein. Sie können sich trotzdem mit Wellness und Fürsorge verwöhnen, ob beim Essen, bei kreativen Pausen oder einer kurzen Traumreise.

Sport am Esstisch

Dehnen und entspannen Sie doch mal Ihren Rücken und Ihre Schultern, während Ihr Nachwuchs in den Spaghetti wühlt.

Setzen Sie sich vorn auf die Stuhlkante. Die Arme nach oben anwinkeln, der Ellbogen sollte einen 90-Grad-Winkel zum Körper bilden. Rücken gerade und aufrecht halten, während Sie sich ein Stückchen nach vorn lehnen. Jetzt die Schulterblätter zueinander ziehen und den 90-Grad-Winkel der Arme halten, während Sie den Oberkörper ganz langsam nach rechts und dann nach links bewegen. Ein paar Mal wiederholen, wie es Ihnen angenehm ist.

Ebenfalls gut, um Verspannungen im Rücken zu lösen, sind zwei Varianten des Yoga-Drehsitzes.

1. Variante:
Auf die Stuhlkante setzen, Rücken gerade und aufrecht. Der linke Arm liegt auf dem rechten Oberschenkel und hält sich an der Außenkante leicht fest. Den rechten Arm führen Sie hinter Ihren Rücken. Schauen Sie nach rechts und drehen Sie sich dem Arm folgend – das Becken dreht sich aber nicht mit! Mit der anderen Seite wiederholen.

2. Variante:
Setzen Sie sich quer zur Sitzfläche auf einen Stuhl ohne Armlehnen. Ihre rechte Körperseite berührt die Stuhllehne. Drehen Sie sich nach rechts, so dass Sie die Lehne mit beiden Händen umfassen können. Das Becken dreht sich nicht mit, während Sie vorsichtig mit links die Stuhllehne heranziehen und mit rechts wegschieben. Die Schultern dabei sinken lassen und auf einer Höhe halten. Wieder gerade hinsetzen und auf der linken Seite wiederholen.
Abends – jetzt bin ich dran!
Der Abend gehört Ihnen. Nutzen Sie die Sendepause Ihrer Kinder, um Reserven für den nächsten Tag anzulegen und um zur Ruhe kommen.

Massage gefällig?

Mütter, besonders die von Kleinkindern, haben viel zu tragen. Tun Sie etwas zur Entspannung Ihrer Muskeln. Da können auch Ihre Kinder schon mithelfen. Hier ein paar Ideen für kleine „Massagen“, die Sie allein oder mit Hilfe Ihrer Kinder genießen können:

Wärmen Sie mehrere kleine Kirschkernkissen in der Mikrowelle oder im Backofen an und lassen Sie Ihre Kinder die Kissen auf Ihnen drapieren. Die Wärme und das Gewicht der Säckchen entspannen.

Schaffen Sie sich einen Satz Basaltsteine an. Erhitzen Sie die Steine möglichst langsam und auf eine Temperatur, die Ihnen und Ihren Kindern nicht die Hände verbrennt. Lassen Sie Ihre Kinder die Steine auf Ihrem Rücken, Ihren Armen etc. verteilen. Kinder können da einen akribischen Eifer entwickeln und haben ihren Spaß, besonders auch beim Stopfen der kleinsten Steine zwischen Mamas Zehen … Genießen Sie die Fürsorge.

Sie können ein verspieltes Massagegerät wie die ­Marienkäfer mit vibrierenden Füßen oder auch die quietschbunten Rollen im Drogeriemarkt kaufen und Ihren Kindern in die Hand drücken. Kinder können noch nicht genug Druck aufwenden, damit sich tiefsitzende Verspannungen lösen (das muss dann Ihr Partner oder eine gute Freundin machen), aber wohltuend ist die „Behandlung“ trotzdem.

Geben Sie Ihren Kindern zum Massieren lieber einen festen Massageblock (zum Beispiel von Lush). Mit losem Öl passieren zu viele Unfälle, da können Sie sich nicht richtig entspannen.