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Wer hat’s erfunden? Die Schwaben!

Wussten Sie, dass weltweit beliebte Produkte, wie das Babyphone, der Babykostwärmer oder der Steckdosenschutz von einem schwäbischen Familienunternehmen erfunden wurden? Die deutsche Traditionsmarke reer verfolgt seit über 90 Jahren das Ziel, den Alltag für Familien einfacher und sicherer zu machen. reer ist nicht nur Pionier, sondern in vielen europäischen Ländern Marktführer in Sachen Kindersicherheit. Der Geschäftsführer, Tim Lorenz, gibt uns einen Einblick in die Unternehmensgeschichte und verrät, was hinter der „Mission Safety“ steckt.

Herr Lorenz, wie fing alles an?

Unser Unternehmen wurde im Jahr 1922 von Robert Reer in Leonberg, bei Stuttgart, gegründet. reer machte sich einen Namen als Hersteller von Elektro- Bauteilen. 1962 übernahm Paul Mörk, der Vater des heutigen Inhabers, den Betrieb und richtete den Fokus nach und nach auf Problemlösungen für den Familienalltag. Paul Mörk war ein leidenschaftlicher Tüftler und eine Persönlichkeit, die man heute als typischen Gründer bezeichnen würde. Mit seinem technischen Know-How und einem feinen Gespür für die Bedürfnisse und Nöte von Familien entwickelte er Produkte, die bis dato nicht existierten.

reer hat Produkte erfunden, die die ganze Welt eroberten. Welche Innovationen waren es?

Den Anfang machte 1964 „MABO“, der erste automatische Flaschenwärmer. Es folgten dann die Erfindung des Babyphones, des Babybadewannenthermometers und des Kinderzimmernachtlichts. Mit zunehmender Nutzung elektrischer Produkte, stieg auch die Gefahr von Stromunfällen. Paul Mörk erkannte das sehr früh und so war die Idee für den Steckdosenschutz geboren. Im Jahr 1997 kam dem heutigen Inhaber, Rainer Mörk, beim Wickeln seines Sohnes die Idee zum Wickeltisch-Wärmestrahler. Wie in diesem Beispiel, wurden oft bewährte Elektrogeräte als Vorbild genommen und solange verbessert, dass sie vor allem in puncto Sicherheit für Babys und Kleinkinder geeignet sind.

Das heutige Sortiment erstreckt sich von Produkten für Schwangere bis zum Vorschulalter des Kindes. Wie kommt das?

Ja, das ist richtig. Wir haben unser Sortiment im Laufe der Jahre stetig erweitert. Unser Ziel ist es, die gesamte Familie im Alltag zu unterstützen. Neben unserem Kernthema Sicherheit sehen wir es als unsere zentrale Aufgabe, zu mehr Wohlbefinden beizutragen.

Dazu gehören Alltagshelfer, aber auch Wohlfühl- und Gesundheitsprodukte. Unser Sortiment ergibt sich aus der ständigen Auseinandersetzung mit den Bedürfnissen und Herausforderungen von Müttern und Vätern im Alltag. Viele unserer Mitarbeiter sind selbst Mamas und Papas, auch ich habe zwei Kinder. Aus den eigenen Erfahrungen, dem Austausch mit Familien und der aktiven Marktbeobachtung resultieren viele Produktentwicklungen.

Unsere Produktlinie MommyLine entstand zum Beispiel aus der Erkenntnis, dass es kaum Produkte gibt, die die Bedürfnisse von Schwangeren in den Mittelpunkt stellen, obwohl ihr Wohlbefinden entscheidend ist für eine gut verlaufende Schwangerschaft.

Sicherheit ist für reer weiterhin ein wichtiges Thema und Sie engagieren sich mit der Mission Safety für mehr Kindersicherheit. Ist unsere Welt nicht sicher genug für Kinder?

Nein, leider nicht. Wir in Westeuropa leben zwar in privilegierten Verhältnissen, dennoch sind bei uns Unfälle nach wie vor das Gesundheitsrisiko Nummer 1 für Kinder. Hätten Sie das gedacht?

Jedes Jahr erleiden in Deutschland knapp 300.000 Kinder einen Unfall, und sie geschehen im eigenen Zuhause. Säuglinge und Kleinkinder sind dabei am häufigsten von einem häuslichen Unfall betroffen. Gleichzeitig schätzen Experten, dass über 60 % aller Unfälle durch Aufklärung und geeignete Sicherheitsprodukte verhindert werden können. Daher haben wir die „Mission Safety“ ins Leben gerufen.

Unser Ziel ist es, die öffentliche Aufmerksamkeit auf das oft unterschätzte Thema zu lenken. Säuglinge und Kinder benötigen den größtmöglichen Schutz und je mehr Eltern über die Unfallursachen wissen, desto besser können sie ihre Kinder schützen. Auf unserer Website www. reer.de haben wir viele Informationen zusammengestellt. Dort finden Sie auch ein 360°-Sicherheitshaus, in dem die häufigsten Gefahren und Sicherheitstipps bei einem virtuellen Rundgang entdeckt werden können.

Und was zeichnet ein kindersicheres Produkt aus?

In der intensiven Auseinandersetzung mit Sicherheitsprodukten mussten wir leider feststellen, dass extrem viele Produkte auf dem Markt nicht kindersicher sind. Nehmen Sie Schubladen- und Schranksicherungen. Die Schutzfunktion ist oft nicht gegeben, Kinder können sie leicht öffnen. Oder Türstopper aus Schaumstoff. Sie sind viel zu weich, um kleine Finger vor dem Einklemmen zu schützen. Bis vor einiger Zeit gab es sogar kaum einheitliche Regelungen für diese sensible Produktgruppe. Das wollen wir so nicht hinnehmen. Daher engagieren wir uns aktiv im DIN-Normengremium und anderen internationalen Gremien.

Wir sind an der Entstehung neuer Normen beteiligt, um Sicherheitsprodukte auf ein höheres Niveau zu bringen. Ein großer Erfolg ist die Europäische Norm für Schubladen- und Schranksicherungen, die 2017 in Kraft getreten ist. Dort ist festgelegt, was eine kindersichere Schubladen- und Schranksicherung leisten muss. Wir sind der erste Anbieter, der diese Norm erfüllt. Um Verbrauchern die Orientierung zu erleichtern, haben wir unser „geprüft kindersicher“-Label entwickelt. Hier können sich Eltern darauf verlassen, dass die Produkte halten, was sie versprechen.

Weitere Informationen: www.reer.de

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