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Warum muss ich ein Tragetuch eigentlich immer binden? Geht das nicht auch ohne?

Um diese Frage zu beantworten, macht es Sinn, sich zunächst einmal die Funktion eines Tragetuchs anzusehen. Dieses lange Stück Stoff dient dazu, mein Baby – seiner Entwicklung gemäß – gut gestützt an meinen Körper zu binden. Dabei ist es egal, wie groß mein Baby ist oder wie viel Kleidung es anhat, da ich durch das präzise Festziehen das Tuch bei jedem Binden immer wieder optimal an mich und das Kind anpassen kann.

Eine Tragehilfe im Gegenzug muss sich etwas einfallen lassen, ebenfalls mit dem Kind mitwachsen zu können. Diese Tragen sind ja schon vorkonfektioniert, so dass ich sie ganz einfach mit einer Schnalle schließen kann. Die ersten Tragehilfen haben dazu mit Neugeboreneneinsätzen gearbeitet, damit auch kleine Babys gut gestützt untergebracht werden können. Die modernen Tragehilfen lassen sich anpassen, indem der Stoff hier und da gerafft werden kann, damit das Baby guten Halt in der Trage hat.

Es gibt Hersteller, die fertig konfektionierte Schlaufen anbieten, die ich mir umlegen kann und in die ich dann mein Baby setzen kann. Das sieht dann am Ende so aus und fühlt sich im Idealfall auch so an, als hätte ich ein Tragetuch gebunden. Wenn diese Schlaufen sich jedoch nicht stufenlos in der Länge anpassen lassen, bin ich genau diesen Punkt los, den das Tragetuch so besonders macht: die flexible, perfekte Anpassbarkeit an mich und mein Kind. Dann kann ich genauso gut direkt eine Tragehilfe nehmen.

Komm ich also um das Binden nicht herum, wenn ich das Beste für mein Kind will?

Doch! Es gibt jede Menge gute Alternativen bei den Tragehilfen. So lässt sich z.B. der Hop-Tye Buckle unseres Partners Hoppediz perfekt an normalgewichtige Neugeborene (ab ca. 3kg) anpassen und die langen breiten Tuchträger vermitteln ein kuscheliges Gefühl, wie in einem Tragetuch. (Finden Sie hier einen Erfahrungsbericht des Hop-Tye Buckles) Geschlossen werden diese zwar auch mit einem Knoten, die Handhabung ist aber viel einfacher als bei einem Tragetuch. Und ja, mit einem Tragetuch könnte ich auch noch mein Kind zur Schule tragen, aber wer will das schon. Die meisten Eltern nutzen eine Babytrage nur im ersten Lebensjahr und so weit wächst der Hop-Tye Buckle in jedem Fall mit.

Wenn es mir gar nicht so sehr um das „tuchige“ Tragegefühl geht, sondern mehr um die Anpassbarkeit ans Kind und die lange, flexible Nutzung, bin ich zum Beispiel mit dem Nabaca gut beraten. Denn bei dieser Trage kann ich die Rückenteile komplett austauschen, so dass sie sich immer perfekt an das Kind anpasst.

Wenn ich grundsätzlich dem Tuch nicht abgeneigt bin, mir aber Binden und das Kind halten gleichzeitig zu viel sind, sollte ich mir das elastische Tuch einmal genauer ansehen. Dieses lässt sich ohne Kind vorbinden. Wenn das erledigt ist, kann ich mein Kind einfach in das Tuch hineinsetzen, wieder herausnehmen und das Tuch auch umgebunden lassen, bis ich es das nächste Mal benötige.

Und zu Guter Letzt ist das Tragetuchbinden auch kein Hexenwerk. Dabei hilft eine Trageberatung gerne weiter. Bei so einer Beratung kann ich unter fachkundiger Anleitung erst einmal mit einer schweren Puppe üben, bis ich mich so sicher fühle, es mit meinem Baby zu versuchen. Trageberater*innen gibt es mittlerweile fast überall. Wenn ich im Internet nicht fündig werde, kann ich mich an meine Hebamme oder das Tragenetzwerk.de wenden. Statt der 35. Spieluhr und vierten Krabbeldecke kann ich mir so eine Beratung sehr gut zur Geburt schenken lassen. Trageberater*innen helfen übrigens nicht nur beim Tragetuch weiter. Viele haben ein sehr großes Sortiment an unterschiedlichsten Tragehilfen und so können wir gemeinsam die Trage finden, die zu mir und meinem Baby am besten passt.

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