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Neue Miniserie – über 100 Hebammen nehmen Schwangeren Angst vor der Geburt

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Der authentischste Blick in den Kreißsaal, den eine Filmproduktion je geboten hat: Für die Miniserie „Abgenabelt“ haben sich über 100 junge Hebammen zusammengeschlossen, um bei werdenden Eltern auch in Coronazeiten die Vorfreude auf die Geburt zu wecken. Pünktlich zum Welthebammentag am 5. Mai erscheint der Trailer. Kurz darauf wird die Serie auf einem großen Streaming-Portal verfügbar sein.

Hebammen zeigen ihren Berufsalltag

Unter dem Dach des gemeinnützigen Vereins „Deutsche Hebammenhilfe“ geben werdende Hebammen zusammen mit ihren examinierten Kolleg:innen einen unterhaltsamen Einblick in den Alltag des ältesten Frauenberufes der Welt. Dessen oberste Mission: Die Begleitung der Eltern vor, unter und nach der Geburt. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Coronapandemie, in der selbst Väter vielerorts nur kurz oder gar nicht bei der Geburt ihres Kindes dabei sein dürfen, wird die Hebamme zur umso wichtigeren Stütze für Mutter und Kind. Damit sich die betroffenen Familien zumindest gemeinsam auf die anstehende Geburt vorbereiten können, öffnet die Serie die sonst fest verschlossenen Kreißsaaltüren und zeigt Geburten so, wie sie im echten Leben vorkommen.
„Dass Mütter ihre Kinder auch im Stehen, Hocken oder in der Gebärwanne, mit anwesendem Partner oder ohne zur Welt bringen, wird derzeit im Film fast gar nicht gezeigt“, erzählt Carolin Hutsch, selbst Hebamme und Vorstandsmitglied der Deutschen Hebammenhilfe, über die Motivation, die Miniserie zu produzieren. „Unsere Serie zeigt, dass Normalität unzählige Gesichter hat. Sie ermutigt alle Frauen, der Geburt ihres Kindes vor Allem hingebungsvoll, selbstbewusst und voller Vorfreude entgegenzusehen“.
Die Rahmenhandlung der Serie, die kein Dokumentarfilm, sondern eine vierteilige Dramedy ist, ist die Geschichte der alleinerziehenden Hebammenstudentin Laura. Zwischen Kindererziehung und ihren Examensprüfungen, wird ihr Berufswunsch chaotisch, emotional und unterhaltsam auf die Probe gestellt. In der Klinik zeigt Laura dabei stets, worum es ihr in ihrem Beruf wirklich geht: Werdenden Müttern mehr Selbstvertrauen in die Kraft ihres eigenen Körpers zu vermitteln.

Über 100 Hebammen stemmen gesamte Produktion

Innerhalb von knapp drei Jahren haben die über 100 Beteiligten eine professionelle Filmproduktion auf die Beine gestellt. „Abgenabelt“ bietet neben einem authentischen Blick in den Hebammenalltag auch emotionale Momente und viele Lacher. Die beteiligten Hebammen haben sich aber nicht nur hinter der Kamera für die Vorbereitung der Serie bewegt, sondern treten auch davor in kleineren Schauspiel- und zahlreichen Komparsinnenrollen auf.
Die Serie wurde vollständig von der Deutschen Hebammenhilfe entwickelt. Dabei verfassten die Vereinsmitglieder nicht nur das Drehbuch. Sie konzipierten auch das vollständige Set bestehend aus einer Klinik und mehreren Wohneinheiten. Dieses wurde anschließend in wochenlanger Detailarbeit von vielen fleißigen Helferinnen errichtet. Selbst bei der Besetzung der Hauptrolle mit der bekannten Schauspielerin Paula Kroh (bekannt u.a. aus dem Tatort) war ein wenig Hebammenhintergrund im Spiel: Ihre Mutter ist selbst Hebamme und Mitglied der Deutschen Hebammenhilfe.

Unter www.abgenabelt.de steht ab dem 05. Mai, dem Hebammenwelttag, der Trailer zum Anschauen zu Verfügung. Die vier Folgen der Serie werden kurz darauf auf einem großen Streaming-Portal bereitstehen.

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