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Federwiegen: sanft in den Schlaf geschaukelt

Unsere Autorin ist schockiert: Ihr dreijähriger Sohn kennt das Wort „Wiege“ nicht. Woher auch? Die kleine Schwester schläft im Beistellbett. Da wiegt und wippt nichts. Blöd eigentlich. Schließlich liebt die Kleine es gewippt geschaukelt oder geschuckelt zu werden. Also entscheidet Mama: Die Wiege gehört nicht nur ins Vokabular, sondern auch ins Kinderzimmer. Hier schreibt sie über ihre Erfahrungen mit der NONOMO Federwiege.

„Mama, ist eine Wiege für Gewicht?“, fragt mein Sohn in den Raum. Etwas beiläufig antworte ich: „Nein, Schatz, du meinst eine Waage.“ Thema beendet. Denke ich. „Nein Mama, keine Waage, ich meine eine Wiege!“. Wie so oft hatte er das Wort aus einem seiner Hörspiele aufgeschnappt. Nur: Anders als sonst wunderte ich mich dieses Mal wirklich sehr. Wie kommt es, dass mein Sohn keine Wiege kennt? Und je länger ich darüber nachdachte: Wie kommt es, dass niemand, den ich kenne, eine Wiege besitzt?

Ist die Wiege aus der Mode gekommen?

Keine meiner Mama-Freundinnen legt ihr Kind in eine Wiege zum Schlafen. Wir alle haben Beistellbettchen. Soll das Baby geschaukelt werden, passiert das auf dem Arm oder in der Tragehilfe. Weil meine Tochter in ihrem Bett nicht gut einschläft, laufe ich sogar jeden einzelnen Abend mit ihr in der Tragehilfe auf und ab, bis sie endlich einschlummert – und lege sie dann in ihr Bett ab. Ein Phänomen, das viele Mütter kennen (vor allem diejenigen, die mit einem Schreibaby zu kämpfen haben): Sobald alles ruhig und keine Bewegung mehr da ist, geht das Schreien los und an Einschlafen ist nicht mehr zu denken – schließlich sind die Kleinen permanente sanfte Bewegungen aus dem Mutterleib gewohnt. Also müssen die Eltern ran und für „Einschlafbewegung“ sorgen. Könnte eine Wiege einem diese „Arbeit“ nicht sogar abnehmen?

Ich frage meine Freundinnen, warum sie sich eigentlich keine Wiege angeschafft haben. Die Antworten ähneln sich: zu groß, zu platzraubend, zu unflexibel. Die meisten sehen eine Wiege als schöne Ergänzung zum „normalen“ Kinderbett – und dafür fehlt tatsächlich auch uns der Platz. Und ein Argument leuchtet mir besonders ein: Eine Wiege muss immer per Hand geschaukelt werden. Eine wirkliche „Arbeitsentlastung“ zum Herumtragen ist die klassische Wiege also vermutlich nicht.

nonomo FederwiegeEine neue Wiegen-Generation:
die Federwiege

Ich tue also, was ich besonders gut (und gern) tue: Ich googele mir die Finger wund. Und finde schnell heraus: Die klassische Holzwiege, die unsere Großeltern in der Stube stehen hatten, hat längst einen viel leichtfüßigeren und sinnvolleren Nachfolger: die Federwiege.

Eine Federwiege sieht auf den ersten Blick aus wie ein großes, kuscheliges Babytragetuch, das mit Dübel und Haken an der Decke befestigt wird. Alternativ gibt es Gestelle oder Türrahmenklammern, die die Deckenmontage vermeiden. Die Federwiege ist an einer Stahlfeder aufgehängt und schwingt – anders als die klassische Wiege – von unten nach oben und zurück, also hoch und runter. Die Auf- und Abbewegungen imitieren dabei die Bewegungen im Mutterleib. Die Wirbelsäule der Babys wird geschont, sie sollen schneller in den Schlaf finden und besser durchschlafen.

Der führende Federwiegen-Hersteller: NONOMO

Das will ich ausprobieren! Auf der Website des Herstellers NONOMO finde ich verschiedene Varianten (unter anderem eine vegane) und entscheide mich schließlich für die Federwiege premium aus Bio-Baumwolle und die Türrahmenklammer zum Aufhängen. (In unserer Altbau-Wohnung würde ich mich niemals trauen, irgendetwas mittels Dübel in der maroden Decke zu befestigen. Erst Recht nicht, wenn mein Kind darin schlafen soll …) Allerdings: Mit insgesamt mehr als 200 Euro (189,90 Euro für die Wiege und 24,95 Euro für die Klammer) ist das eine ganz schöne Investition. Da entdecke ich eine tolle Option auf der Website: Wer sich unsicher ist, ob NONOMO das Richtige ist, kann die Produkte auch erst einmal mieten. Inklusive der Kautionen komme ich dabei zwar zunächst auf denselben Preis. Bei Rückgabe erhalte ich aber meine Kautionen von 120 Euro für die Wiege und 15 Euro für die Türklammer zurück. Ein klasse Deal!

Erfreulicherweise ist das Paket schon drei Tage später bei uns. Das Aufhängen ist durch die Türrahmenklammer überraschend einfach: Klammer aufspannen, über Türrahmen schieben, zuschnappen lassen und Federwiege einklinken – fertig.

nonomo Federwiege3, 2, 1 – Mittagsschlaf!

Den ersten Versuch starte ich zur Mittagsschlafzeit. Meine Tochter schaut sich etwas irritiert um, als ich sie das erste Mal in die NOMOMO Federwiege gleiten lasse. Unglücklich sieht sie dabei aber nicht aus. Die Trage schmiegt sich von allen Seite an sie, und irgendwie wirkt das richtig gemütlich auf mich: geborgen, kuschelig, wohlig. Ich gebe einmal Starthilfe und ziehe die Federwiege nach unten, damit sie auf und ab zu schwingen beginnt. Meine Tochter strampelt noch ein wenig aufgeregt hin und her, als ich ihr das Wasserfläschchen reinreiche, doch dadurch „aktiviert“ sie nur neue Schwingbewegungen. Ich muss also nicht die ganze Zeit daneben stehen und weiterschaukeln, bis sie einschläft. Es klingelt an der Tür und ich lasse meine Tochter – die Wiege natürlich mit halbem Auge im Blick – kurz allein. Als ich alle Pakete entgegengenommen und dem DHL-Mann meine Unterschrift dagelassen habe, gehe ich zurück zur Wiege und siehe da: Meine Tochter schläft. 1 zu 0 für NONOMO.

Schnell wird der Mittagsschlaf in der Federwiege für meine Tochter zum Ritual. Sie schläft nicht unbedingt länger als in ihrem Beistellbettchen, aber auf jeden Fall schneller ein und vor allem: Beim Aufwachen schreit und weint sie nicht mehr so bitterlich wie sonst. Im Gegenteil: Manchmal schaue ich in die Wiege, um zu sehen, ob sie noch schläft – und stelle dann fest, dass sie bereits hellwach ist und fröhlich glucksend vor sich hin schaukelt.

NONOMO Federwiege auf Reisen

Für den Nachtschlaf lege ich sie weiterhin im Beistellbettchen ab. Irgendwie bin ich das so gewohnt und will den schnellen Blick zur Seite auf mein Kind nicht missen. Doch der erste Einsatz als Bett für die Nacht kommt dann doch recht schnell für die NONOMO Federwiege: Wir sind zur Taufe meiner Nichte eingeladen. Vier Stunden Autofahrt und eine Nacht im Hotelzimmer stehen uns bevor. Kurzerhand packe ich die Federwiege mit ein und klemme, im Hotel angekommen, die Türklammer mit wenigen Handgriffen am Türrahmen des Hotelzimmers fest. So ein einfach aufzubauendes Reisebettchen hatte ich noch nie! Und da meine Tochter die Schlafumgebung kennt, ihren gewohnten Geruch und das bekannte Schaukeln nun auch hier erlebt, schläft sie in dieser Nacht so ruhig und fest wie schon lange nicht mehr. Das ist mir mit meinen Kindern in einem Hotel noch nie passiert!

Fazit: Eine Federwiege ist eine großartige Ergänzung

Nach vier Wochen mit den NONOMO Produkten habe ich entschieden: Die Federwiege muss bleiben! Die Produkte sind ihren Preis auf jeden Fall wert. Ich wandle meinen Miet- in einen Kaufvertrag um (das geht ganz einfach über ein vorbereitetes Formular auf der Website) und bin froh, dass ich den neuen Schlafplatz meiner Tochter nicht zurückzuschicken brauche.

Meine Mami-Freundinnen habe ich auch recht schnell von diesem neuen Schlafplatz begeistert: Zwei von Ihnen haben bereits ihre eigenen Miet-Wiege zu Hause. Und wir sind in prominenter Gesellschaft: Fußballer Philipp Lahm zum Beispiel schwört auf die NONOMO Federwiege, genau wie Moderatorin Nina Eichinger. Und mein Sohn? Der weiß jetzt ganz genau, was eine Wiege ist und was eine Federwiege. Jedoch benutzt er diese Worte kaum. Viel häufiger höre ich: „Mama, sie weint! Leg sie in ihr NONOMO!“

Hier geht’s zur Webseite und zum Onlineshop von NONOMO.

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