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Vom Schaf in den Kinderkleiderschrank: Warum weniger oft mehr ist
Weniger Fast Fashion, mehr Wertschätzung: Wir haben Schäfer Klemens Roß im mittelfränkischen Lonnerstadt besucht, dessen Schafwolle für die Locwool-Kollektion von ENGEL verwendet wird. Aus regionaler Wolle entsteht hier hochwertige Baby- und Kinderkleidung. Doch hinter jedem Kleidungsstück steckt weit mehr als ein Naturmaterial: die Arbeit eines Schäfers, die Verantwortung für seine Tiere und die Frage, welchen Wert wir unserer Kleidung heute noch geben. Eine Begegnung, die uns gezeigt hat, warum es manchmal besser ist, weniger zu kaufen – und dafür bewusster.
Ein Schäfer mit einem großen Herzen
Es gibt Begegnungen, die bleiben einem noch lange im Gedächtnis. Nicht, weil besonders viel passiert ist, sondern weil jemand mit wenigen Worten etwas auf den Punkt bringt, worüber man selbst noch lange nachdenkt. Unser Besuch bei Schäfer Klemens Roß im mittelfränkischen Lonnerstadt war genau so eine Begegnung. Zwischen seinen Schafen, mitten auf dem Hof, trafen wir auf einen Menschen, der mit einer beeindruckenden Ruhe und Herzlichkeit über seine Tiere, seinen Beruf und unsere Gesellschaft spricht.
Klemens ist 64 Jahre alt und Schäfer aus Leidenschaft. Rund 600 Mutterschafe gehören zu seinem Betrieb, den er gemeinsam mit seiner Frau und seiner Tochter führt. Während unseres Gesprächs streicht er immer wieder einem seiner Schafe liebevoll über den Kopf, fast beiläufig, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt. Es ist eine kleine Geste, die viel darüber verrät, wie eng seine Beziehung zu den Tieren ist. Man merkt schnell, dass die Schäferei für ihn weit mehr ist als ein Beruf.
„Ich gebe den Schafen einen Teil von meinem Leben und sie geben mir einen Teil ihres Lebens“, sagt er. Dieser Satz bleibt hängen. Denn er beschreibt eine Beziehung, die auf Verantwortung, Respekt und gegenseitiger Abhängigkeit beruht. Klemens kennt seine Tiere, ihre Bedürfnisse und ihre Eigenheiten. Er weiß, wie viel Arbeit, Geduld und Erfahrung notwendig sind, damit es ihnen gut geht. Und er weiß auch, dass das Leben als Schäfer nicht immer so romantisch ist, wie wir es uns vielleicht vorstellen.
Schäferei ist Familiensache
Auf dem Hof in Lonnerstadt ist die Schäferei eine echte Familienangelegenheit. Klemens bewirtschaftet den Betrieb gemeinsam mit seiner Frau und seiner Tochter, die selbst eine Ausbildung zur Schäferin gemacht hat. Sie lebt in der Nähe und ist inzwischen Mutter geworden. So wächst bereits die nächste Generation in einer Familie auf, in der Schafe, Landwirtschaft und das Leben mit den Jahreszeiten zum Alltag gehören.
Dabei wird deutlich, wie viel Wissen in einem solchen Betrieb über Jahrzehnte weitergegeben wird. Wann brauchen die Tiere Ruhe? Wie reagieren sie auf einen Wetterumschwung? Welche Flächen eignen sich zu welcher Jahreszeit für die Beweidung? Vieles davon lässt sich nicht allein aus Büchern lernen, sondern entsteht durch Erfahrung und den täglichen Umgang mit den Tieren.
Gleichzeitig bedeutet ein Familienbetrieb auch, dass Arbeit und Privatleben eng miteinander verbunden sind. Die Tiere müssen jeden Tag versorgt werden, unabhängig davon, ob Wochenende, Feiertag oder Urlaub ist. Oder eben gerade ein Kind auf die Welt gekommen ist. Wer sich für diesen Beruf entscheidet, entscheidet sich deshalb auch für eine ganz bestimmte Art zu leben.
Ein Philosoph auf Wanderschaft
Wenn Klemens von seinem Leben als Wanderschäfer erzählt, spürt man sofort, wie sehr er seinen Beruf liebt. Bis zu fünf Monate im Jahr ist er mit seinen Schafen unterwegs und legt dabei Strecken zurück, die ihn mehr als 100 Kilometer von seinem Hof entfernen. Er erzählt von langen Wegen, wechselnden Landschaften und den vielen Begegnungen mit Menschen, die seinen Alltag als Schäfer prägen. Dabei spricht er mit einer Ruhe und Nachdenklichkeit, die ihn für uns fast zu einem Philosophen machen.
Natürlich waren diese Wanderungen nicht immer einfach. „Es mussten geeignete Weideflächen gefunden, Absprachen getroffen und Konflikte gelöst werden“, berichtet uns Klemens. Er erinnert sich an Landwirte, die ihn zunächst von ihren Feldern vertreiben wollten. Doch statt sich auf Streit einzulassen, suchte er das Gespräch. Manchmal entstanden daraus stundenlange Unterhaltungen, in denen beide Seiten ihre Sicht erklären konnten.
Uns beeindruckt diese Haltung. Denn Klemens erzählt nicht voller Ärger von solchen Begegnungen, sondern mit Verständnis für die unterschiedlichen Interessen. Er scheint jemand zu sein, der lieber eine Brücke baut, als einen Konflikt weiterzutragen. Vielleicht lernt man das, wenn man so viele Jahre mit Tieren unterwegs ist: dass Geduld oft weiterführt als Lautstärke.
Ein Beruf, der unsere Landschaft prägt
„Der Beruf des Schäfers ist zu 50 Prozent Landschaftspfleger“, sagt Klemens. Und tatsächlich leisten Schafe einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unserer Kulturlandschaft. Durch die Beweidung halten sie Flächen offen, verhindern, dass bestimmte Wiesen und Hänge zunehmend verbuschen, und tragen dazu bei, wertvolle Lebensräume zu erhalten. Viele Landschaften, die wir beim Spazierengehen ganz selbstverständlich genießen, sind auch das Ergebnis jahrzehntelanger Beweidung.
Doch obwohl diese Arbeit einen wichtigen Nutzen für Natur und Gesellschaft hat, ist es wirtschaftlich nicht leicht, einen Schäfereibetrieb zu führen. Die Einnahmen aus Fleisch und Wolle allein reichen häufig nicht aus, um die vielen Kosten zu decken. Hinzu kommen steigende Anforderungen an Dokumentation, Hygiene und Verwaltung sowie wechselnde politische Rahmenbedingungen. Klemens erzählt uns, dass er inzwischen oft nur noch in Fünfjahreszyklen denke, weil sich Förderbedingungen und landwirtschaftliche Vorgaben immer wieder verändern.
Früher verkaufte die Familie auch Fleisch direkt vom Hof und betrieb eine eigene Schlachtung. Zu den Stammkunden gehörten viele muslimische Familien, die das frische, hochwertige Fleisch besonders schätzten. Doch mit den zunehmenden Hygiene- und Dokumentationsanforderungen wurde dieser Betriebszweig immer aufwendiger. Schließlich entschied sich die Familie, ihn aufzugeben.
Während wir ihm zuhören, wird uns bewusst, wie viel Anpassungsfähigkeit dieser Beruf verlangt. Schäferinnen und Schäfer müssen nicht nur ihre Tiere kennen und versorgen, sondern auch wirtschaftlich denken, Vorschriften erfüllen und sich immer wieder auf neue Bedingungen einstellen. Und das in einem Beruf, dessen eigentliche Arbeit draußen in der Natur stattfindet.
Warum unsere Wolle kaum noch etwas wert ist
Besonders nachdenklich macht uns, was Klemens über den Wert der Schafwolle erzählt. Er erinnert sich an Zeiten, in denen für ein Kilogramm Wolle noch bis zu 15 D-Mark gezahlt wurden. Heute ist davon kaum etwas übrig geblieben. Dabei müssen Schafe weiterhin regelmäßig geschoren werden, unabhängig davon, ob sich ihre Wolle anschließend verkaufen lässt. Für viele Schäferinnen und Schäfer ist die Wolle deshalb längst kein lohnendes Geschäft mehr.
Dabei war Schafwolle in Deutschland einmal ein ausgesprochen wertvoller Rohstoff. Bereits im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert wurden Merinoschafe aus Spanien und Frankreich eingeführt, deren besonders feine und gleichmäßige Wolle der heimischen Schafzucht einen großen Aufschwung bescherte. Im 19. Jahrhundert wurde die Wollproduktion sogar zu einer der wichtigsten Aufgaben der Schafzucht. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts verlagerte sich der Schwerpunkt zunehmend auf die Fleischproduktion, während wachsende Wollimporte aus Australien und den USA den deutschen Wollmarkt unter Druck setzten.
Wie schwierig die Situation heute ist, zeigen aktuelle Zahlen des Landesverbands bayerischer Schafhalter aus dem Jahr 2026: Für deutsche Merinowolle werden teilweise nur noch etwa 30 bis 40 Cent pro Kilogramm erzielt. Bei drei bis dreieinhalb Kilogramm Wolle pro Schaf entspricht das Einnahmen von gerade einmal 90 Cent bis 1,40 Euro. Dem stehen Schurkosten von rund 5,70 bis 6,50 Euro gegenüber. Die Wolle bringt damit vielerorts nicht einmal genug Geld ein, um die Schur zu bezahlen.
Hinzu kommt, dass in Deutschland über Jahrzehnte ein großer Teil der Infrastruktur für die Wollverarbeitung verloren gegangen ist. Wollwäschereien und Kämmereien sind selten geworden, während importierte Wolle und synthetische Fasern den Markt prägen. Dabei ist Schafwolle ein nachwachsender Rohstoff mit hervorragenden Eigenschaften: Sie wärmt, nimmt Feuchtigkeit auf und hilft, das Körperklima zu regulieren.
Während wir zwischen Klemens’ Schafen stehen, erscheint uns dieser Widerspruch besonders groß. Hier wächst jedes Jahr ein wertvolles Naturmaterial nach, das einst eine wichtige Grundlage der deutschen Textilindustrie war und heute häufig kaum noch kostendeckend verkauft werden kann. Umso wichtiger sind Initiativen wie Locwool, die heimischer Schafwolle wieder einen Wert geben und neue Perspektiven für die regionale Verarbeitung schaffen.
Noch mehr Informationen zur Geschichte der Schafwolle und zur Entwicklung des deutschen Wollmarktes gibt es bei der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL).
Locwool: Wenn regionale Schafwolle wieder wertvoll wird
Genau hier setzt Locwool an. Die Initiative wurde ins Leben gerufen, um süddeutscher Schafwolle wieder eine Perspektive zu geben und regionale Wertschöpfungsketten zu stärken. Dahinter steht die Idee, Wolle aus heimischer Schafhaltung nicht länger als kaum verwertbares Nebenprodukt zu betrachten, sondern als wertvollen Rohstoff für hochwertige Textilien.
Das ist nicht nur für die Schäferinnen und Schäfer interessant. Denn wenn regionale Wolle wieder stärker nachgefragt wird, kann das auch dazu beitragen, traditionelles Handwerk zu erhalten und die Verarbeitung vor Ort zu stärken. Gleichzeitig wird sichtbar, wie viele Menschen und Arbeitsschritte hinter einem Kleidungsstück stehen, bevor wir es schließlich in den Händen halten.
Nach unserem Besuch bei Klemens bekommt der Begriff „regionale Wolle“ für uns eine ganz andere Bedeutung. Wir denken dabei nicht mehr nur an ein Material oder ein Herkunftssiegel, sondern an einen Menschen, der seit Jahrzehnten mit seinen Schafen lebt. An die tägliche Arbeit auf dem Hof, an lange Wanderungen und an die Verantwortung für Hunderte Tiere. Und daran, dass die Entscheidung für regionale Materialien auch eine Entscheidung für die Menschen sein kann, die diese Rohstoffe erzeugen.
Vom Schaf zum Lieblingsstück von ENGEL Natur
Dass aus regionaler Schafwolle wunderschöne und funktionale Kinderkleidung entstehen kann, zeigt ENGEL mit seiner Locwool-Kollektion. Das Unternehmen verarbeitet dafür Wolle von Merinolandschafen aus Süddeutschland und setzt damit auf einen Rohstoff, der in der heimischen Schafhaltung entsteht. Auch die Wolle von Klemens Roß fließt in diese Kollektion ein.
Entstanden sind Kleidungsstücke für Babys und Kinder, die Wärme, Bewegungsfreiheit und Alltagstauglichkeit miteinander verbinden. Dazu gehören Jacken, Hosen, Overalls und Westen aus 100 % Schurwolle. Gerade für die Kleinsten ist Wolle ein besonders geeignetes Material, da sie temperaturausgleichende Eigenschaften besitzt und somit ideal für Kleidung ist, die bei unterschiedlichen Temperaturen getragen wird.
Was uns an der limitierten Kollektion besonders gefällt, ist der Gedanke der Langlebigkeit. Denn Babys und Kleinkinder wachsen unglaublich schnell. Kaum ist ein Kleidungsstück gekauft, scheint es manchmal schon wieder zu klein zu sein. Umso schöner ist es, wenn Materialien und Schnitte so gewählt sind, dass die Kleidung möglichst lange getragen und anschließend an Geschwister oder andere Kinder weitergegeben werden kann.
Natürlich hat hochwertige, regional hergestellte Kinderkleidung ihren Preis. Und nicht jede Familie kann oder möchte für jedes Kleidungsstück mehr Geld ausgeben. Darum geht es uns auch nicht. Vielmehr möchten wir zeigen, was hinter einem Produkt steckt und warum es manchmal sinnvoll sein kann, weniger zu kaufen und dafür bewusster auszuwählen.
Denn plötzlich ist ein Wolljäckchen nicht mehr einfach nur ein schönes Kleidungsstück. Es erzählt eine Geschichte: von den Schafen auf einer mittelfränkischen Weide, von einem Schäfer und seiner Familie, von regionalen Rohstoffen und von Menschen, die daraus etwas herstellen, das unsere Kinder über eine lange Zeit begleiten kann.
Der „gezwungene Konsumgedanke“ junger Familien
Besonders berührt hat uns, wie Klemens über junge Eltern und ihren Alltag spricht. Er kritisiert den „gezwungenen Konsumgedanken“, der werdenden Müttern und Vätern häufig vermittelt werde. Schon während der Schwangerschaft beginnt eine Flut von Empfehlungen, Checklisten und vermeintlich unverzichtbaren Produkten. Für jede Entwicklungsphase gibt es neue Anschaffungen, für jedes kleine Problem eine passende Lösung und für nahezu jeden Anlass etwas, das wir angeblich unbedingt brauchen.
Klemens macht dafür ausdrücklich nicht die Eltern verantwortlich. Im Gegenteil: Seine Kritik richtet sich gegen den Druck, der von außen entsteht und uns immer wieder suggeriert, dass wir mehr kaufen müssten, um gut für unsere Kinder zu sorgen. Dabei ist es gerade in der Schwangerschaft oft schwer, zwischen sinnvollen Anschaffungen und geschicktem Marketing zu unterscheiden. Schließlich möchten wir alle, dass es unseren Kindern gut geht.
Seine Worte haben uns nachdenklich gemacht. Denn natürlich macht es Freude, die ersten winzigen Kleidungsstücke auszusuchen und sich auf das Baby vorzubereiten. Aber vielleicht dürfen wir uns dabei öfter fragen, was wir wirklich brauchen und welche Dinge uns tatsächlich lange begleiten werden. Ein hochwertiges Kleidungsstück, das von mehreren Kindern getragen wird, kann am Ende eine ganz andere Bedeutung bekommen als viele schnell gekaufte Teile, die nach kurzer Zeit wieder aussortiert werden.
Das bedeutet nicht, dass wir auf schöne Dinge verzichten müssen. Es bedeutet auch nicht, dass bewusster Konsum immer teuer sein muss. Secondhand-Kleidung, geliehene Babyartikel, weitergegebene Lieblingsstücke und ausgewählte Neuanschaffungen können wunderbar zusammenpassen. Denn entscheidend ist vielleicht nicht, wie viel wir kaufen, sondern vielmehr, was wir kaufen und wie bewusst wir uns dafür entscheiden.
Was wir von Klemens mit nach Hause nehmen
Als wir den Hof in Lonnerstadt verlassen, denken wir längst nicht mehr nur an Wolle. Wir denken an einen Mann, der seit Jahrzehnten mit seinen Schafen lebt und arbeitet, der ihnen mit großer Zuneigung begegnet und trotz aller wirtschaftlichen Herausforderungen seine Liebe zu diesem Beruf bewahrt hat. Wir denken an seine Geschichten von langen Wanderungen, an die Gespräche mit Landwirten und an seine ruhige Art, die Dinge zu betrachten. Und wir denken daran, wie selten wir uns im Alltag eigentlich fragen, woher die Materialien kommen, die uns und unsere Kinder täglich begleiten.
Unser Besuch hat uns gezeigt, dass Wertschätzung oft mit einer ganz einfachen Frage beginnt: Was steckt hinter dem, was wir kaufen? Hinter einem Wollpullover stehen Tiere, Menschen, Landschaften und viele einzelne Arbeitsschritte. Wenn wir diese Geschichten kennen, verändert sich vielleicht auch unser Blick auf die Dinge. Wir sehen nicht mehr nur den Preis auf dem Etikett, sondern erkennen ein Stück weit den Wert dahinter.
Projekte wie Locwool und die limitierte Kinderkollektion von ENGEL können helfen, solche Geschichten wieder sichtbar zu machen. Sie zeigen, dass regionale Rohstoffe und traditionelle Berufe auch in einer modernen Textilwelt ihren Platz haben können. Und sie erinnern uns daran, dass bewusster Konsum nicht unbedingt bedeutet, auf etwas zu verzichten, sondern manchmal einfach, sich für etwas zu entscheiden, das uns länger begleitet.
Und wenn Klemens sich für die Zukunft eines wünschen dürfte, dann wäre es etwas ganz Einfaches: wieder mehr Wertschätzung für die Natur und die Tiere. Vielleicht ist genau das der schönste Gedanke, den wir unseren Kindern mitgeben können.
Quelle: Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft – Entwicklung des Wollmarktes und -preises in Bayern und Deutschland, mit aktuellen Angaben des Landesverbands bayerischer Schafhalter (2026).
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