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Kinder-sind-die-Bestimmer-Tage

Eine tolle Möglichkeit, um die Familie zu stärken ist der „Kinder-sind-die-Bestimmer-Tag“. Manch einer mag bei dem Gedanken, dass die Kinder einen ganzen Tag lang die Macht haben und über alle Aktivitäten entscheiden, die Hände über dem Kopf zusammen schlagen.
Aber diese Art der Kinderzeit ist auch eine Chance, in die Welt der Kinder einzutauchen, ihre aktuellen Wünsche und Bedürfnisse besser zu verstehen und ihnen die Aufmerksamkeit zu schenken, die im Alltag manchmal zu kurz kommt.

Wie funktioniert der „Kinder-sind-die-Bestimmer-Tag“?

Er funktioniert so, wie er heißt. Die Kinder haben das Sagen, die Eltern nicht. Solch ein Tag erfordert natürlich eine gehörige Portion Mut. Wer es sich nicht zutraut, den Kindern einen ganzen Tag lang das Ruder zu überlassen, kann sich auch vorsichtig herantasten und mit einem halben Tag beginnen. Sind die Kinder noch recht klein, dann ist es hilfreich, eine Vorauswahl für die Tagesplanung zu treffen, um die Kinder nicht zu überfordern.

Soll ich mich darauf einlassen?

Ja, und zwar mit ganzem Herzen. Schalten Sie den Alltagsstress ab und absolvieren Sie den Kinder-Tag so, wie es sich Ihre Kinder von Ihnen wünschen und es erwarten. Haben Sie Spaß dabei und genießen Sie.

Was soll schon passieren?

Seien wir ehrlich: Im Allgemeinen sind Kinder recht durchschaubar. Man kennt seine Kinder und kann sich in etwa vorstellen, wie die Tagesplanung aussehen wird. Zum Essen gibt’s eins der drei gängigsten Lieblingsessen, die man als Elternteil sozusagen „aus dem Handgelenk schüttelt“. Oder es wird ein Ausflug zu einem Fast-Food-Lokal angeordnet.

Auch die Aktivitäten werden der üblichen Hitliste entsprechen: Kino, Zoo, ein Spielplatzbesuch oder auch ein Tag vor dem Fernseher. Die Kinderzeit könnte also wirklich entspannt werden, oder? Das sonst übliche Quengeln sollte sich in Grenzen halten, denn die Kinder haben den Programmpunkt ja selbst ausgewählt und tragen somit auch die Verantwortung für sein Gelingen. Ihre Aufgabe besteht nur darin, regulierend einzugreifen, wenn es zu bunt wird.

Was lernen Sie daraus?

Vielleicht gelingt es Ihnen, über den Tagesplan der Kinder Rückschlüsse auf ihre innersten Bedürfnisse zu ziehen. Planen die Kinder aufregende Aktivitäten, dann ist ihnen sonst möglicherweise langweilig und sie sind im Alltag unterfordert. Wünschen sie sich einen Tag vor dem Fernseher, dann sind sie vielleicht einfach müde und brauchen mehr Ruhe. Stehen Spiele oder Vorlesen auf dem Programm, könnten sich die Kinder nach mehr Zuwendung und Nähe sehnen.