Menü ◀ zurück
  1. schwangerinmeinerstadt.de
  2. Informationen
  3. Kinderwunsch
  4. Unerfüllter Kinderwunsch
  5. Kinderwunsch
News

Wenn das Wunschkind auf sich warten lässt

Kinderwunsch KinderSich ein Kind zu wünschen, ist für viele Paare etwas ganz Natürliches. Bereits die Vorstellung ein gemeinsames Kind zu zeugen, kann auf die Partnerschaft prickelnd und belebend wirken. Denn ein Kind ist für viele der sichtbare und lebendige Ausdruck ihrer Liebe. Doch lässt das Wunschkind auf sich warten, so keimen Sorgen und Ängste auf. Die wenigsten haben bis dahin ihre Fruchtbarkeit in Frage gestellt, sondern sie vielleicht eher für eine passendere Lebensphase aufgeschoben. Die moderne Medizin bietet vielfältige Hilfen. Von Zyklusmonitoring und Inseminationen bis hin zu aufwändigen künstlichen Befruchtungen oder gar Eizellenspenden im Ausland ist heute vieles möglich.
So vertrauen sich ungewollt kinderlose Paare Kinderwunschärzten an, in der Hoffnung, dass der Klapperstorch auch bei ihnen bald landet. Es werden Therapiepläne erstellt, Medikamente verabreicht, Eizellen und manchmal auch Spermazellen punktiert, um anschließend beides miteinander zu verschmelzen, so dass sich daraus Embryonen entwickeln können. Maximal drei dieser Embryonen werden einige Tage später der Wunschmama in die Gebärmutter eingesetzt. Oft bleibt medizinisch nichts unversucht. Alles Machbare wird aufgeboten. Umso größer ist dann die Enttäuschung, wenn es mit dem Schwangerwerden nicht klappen will. Diese Erfahrung bringt betroffene Frauen und Männer mitunter nicht nur körperlich, sondern auch psychisch, an ihre Belastungsgrenzen. Da macht es Sinn, sich professionelle Hilfe bei einem Kinderwunsch-Coach zu holen. Denn wer emotional entspannt ist, sorgt gut für Körper und Seele. Das wiederum ist der ideale Nährboden für werdendes Leben.

Kinderwunsch und die Frage nach den Motiven

Wird der Kinderwunsch zur Belastung, so schürt er häufig ein Mangelgefühl. Das noch nicht vorhandene Kind zerrt bei vielen Betroffenen am Selbstwert. Frauen hinterfragen ihr Frausein. Schließlich gehört für manche von ihnen das Mutterwerden und -sein zu ihrem idealen Frauenbild. Den Wunschvätern kann es ähnlich ergehen. Mangelnde Potenz ist für viele ein Stigma. Gelitten wird oft im Verborgenen, denn ungewollte Kinderlosigkeit ist häufig noch ein Tabuthema. Dabei stellt sich die Frage, welches Motiv steht hinter dem Kinderwunsch? Hat das Kind vielleicht die Aufgabe das Selbstwertgefühl seiner künftigen Eltern aufzuwerten? Möchte die Wunschmama, der Wunschpapa endlich eine sinnspendende Aufgabe im Leben haben? Im Freundes- und Familienkreis bekommen alle anderen scheinbar mühelos Kinder und da will man als Paar nicht zum Außenseiter werden. Und für den Fall, dass das Wunschkind ausbleibt, wie können ungewollt kinderlose Frauen und Männer auch auf anderen Wegen ihre Bedürfnisse leben, zum Beispiel sich fürsorglich um jemanden kümmern oder eigene Werte weitergeben? Die Kinderwunschzeit zu einer wertvollen, achtsamen und selbstbewussten Lebensphase zu gestalten, baut Druck ab, beugt Stress vor und aktiviert positive Energie. So ist ein Kinderwunsch-Coaching vor, während und nach einer medizinischen Kinderwunschbehandlung eine gute Möglichkeit entspannt zu bleiben, den Kopf frei zu bekommen und sich positiv einzustimmen. Denn wie der persönliche Fokus die Gefühle steuert, zeigt die nachfolgende Unterhaltung eines Indianerhäuptlings mit seinem Enkel:

Zwei Wölfe kämpfen in mir

„In jedem von uns leben zwei Wölfe“, so der Indianer, „die um unsere Aufmerksamkeit kämpfen. Einer ist der Wolf der Angst, der Dunkelheit, des Misstrauens und der Verzweiflung. Der andere Wolf ist der des Lichtes, der Liebe, der Hoffnung und der Lebensfreude. Beide Wölfe kämpfen häufig miteinander.“ „Und wer gewinnt?“, will der Enkel schließlich wissen. Der Häuptling antwortet: „Der, den du fütterst.“

Die Weisheit der Geschichte macht deutlich, dass das, worauf sich die Aufmerksamkeit richtet, stärker wird. Wer ständig grübelt und sich mit seinen Problemen beschäftigt, der richtet seine Wahrnehmung auf vergangene, ungute Erfahrungen und verstärkt das Problem dadurch noch mehr. All das Positive im Leben, was auch da ist, wird übersehen. Diese Kraftquellen liegen dann brach und naheliegende Lösungen dringen nicht ins Bewusstsein vor.

Tipps für mehr gute Gefühle

Niemand fühlt sich bewusst gerne schlecht. Umso wichtiger ist es, den Blick auf das zu richten, was gut tut. Denn je häufiger dies geschieht, umso mehr Positives wird sichtbar, die Ausstrahlung verändert sich und alles wird auf angenehme Art und Weise leichter.

Gefühle ändern sich zum Guten…

  • … durch eine aufrechte Körperhaltung. Stehen oder sitzen Sie aufrecht, richten Sie den Blick nach vorne oder gar nach oben und ihr Körper wird Sie schnell aus einem Jammergefühl herausführen.
  • … ganz leicht durch Lächeln. Dadurch erhält das Gehirn die Information, dass es Ihnen gut geht, selbst wenn Sie dies zu Beginn vielleicht erst einmal als Trick einsetzen. Ihre Stimmung wird sich in kürzester Zeit deutlich verbessern.
  • … durch bewusstes Atmen. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit bewusst auf das Ein- und Ausatmen und beobachten Sie Ihren Atemrhythmus. Da nicht zwei Gedanken gleichzeitig, sondern nur nacheinander gedacht werden können, wirkt sich diese gezielte Beobachtung beruhigend auf das Gedankenkarussell aus.
  • … durch die Frage, was tut mir jetzt in diesem Moment spontan gut. Die Antwort kann von „ich trinke nun erst einmal eine Tasse Kaffee“, „ich gehe eine Runde spazieren, Rad fahren, laufen oder ähnliches“, bis hin zu „ich entschließe nun endlich, mich für eine bestimmte Fortbildung anzumelden“ reichen. Was immer die Antwort ist, ins Tun kommen tut gut.

Es gibt so vieles, was sich tun lässt, um entspannt und gelassen zu bleiben, und dennoch seine Ziele im Blick zu halten. Denn kein Problem, und sei es noch so groß, tritt immer auf. Die vielen kleinen Erfolge im Alltag sind es wert, beachtet zu werden. Sie machen Mut und geben Kraft, neue Möglichkeiten in Betracht zu ziehen und ungewöhnliche Wege zu gehen.


Verfasser/in: Manuela Riege-Schmickler ist Kinderwunsch-Coach. Sie hat u.a. Psychologie studiert und ist zertifiziert als Systemischer Coach und NLP-Master und –Coach. Darüber hinaus verfügt Sie über Wissen in energetischer Körperarbeit und der Reiki-Lehre. Auch hat sie, gemeinsam mit ihrem Mann, die Hilfe der assistierenden Medizin in Anspruch genommen, um ihr Wunschkind zu bekommen. Daher kennt sie aus eigenem Erleben viele Abläufe und Methoden medizinischer Kinderwunschbehandlungen. Kontakt: T. 0228/40 39 38 17 oder 02641/911 55 60
www.kinderwunschkinder.de; [email protected];