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Mutter startet Stillpetition in Berlin

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Weil sie von einem Berliner Wirt aus dem Café geworfen wurde, während sie ihr Kind stillte, fordert eine Berliner Mutter nun ein Gesetz, das Stillen in der Öffentlichkeit erlaubt.
Die junge Mutter sagt sie wurde aus einem Café in der Schönhauser Allee in Berlin rausgeworfen. „Ich hätte nie gedacht, dass Stillen in der Öffentlichkeit in Deutschland ein Tabu ist! Bis ich mit meinem drei Monate alten Baby ein Berliner Café verlassen musste, da mir der Besitzer mitteilte, in seinem Laden wäre Stillen untersagt.“, so die 30-Jährige, die gerade an der Uni Hamburg in Kunstgeschichte promoviert. „Nach dieser Aussage haben wir uns das Geld wiedergeben lassen und sind gegangen.“

Der Betreiber des Cafés bestreitet den Vorwurf: Er hätte die Kundin nicht aus dem Café geworfen, er untersagt lediglich offenes Stillen. Wenn die Mutter sich ein wenig zurückgezogen hätte in den hinteren Teil, hätte er nichts dagegen gehabt.

Keine gesetzliche Grundlage

Bei Johanna Spanke ist der Ärger groß. „Leider musste ich feststellen, dass es in Deutschland keine gesetzliche Grundlage gibt, welche Mütter, die in Cafés, Restaurants, Eisdielen, Museen, etc. stillen möchten, vor solchen Zurechtweisungen und Beschämungen schützt.“ Das möchte die junge Mutter nun ändern.

Die Petition

„Sehr geehrte Frau Ministerin Schwesig, wir fordern ein Gesetz zum Schutz des Stillens in der Öffentlichkeit! Mütter sollten in Deutschland das Recht haben, ihre Kinder an öffentlichen Orten, wie Cafés und Restaurants zu stillen, ohne des Ladens verwiesen zu werden!“
Die ganze Petition lesen und Unterzeichnen