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Tipps, wenn Ihr Baby friert

Da Babys Temperaturunterschiede noch nicht gut ausgleichen können, ist die Gefahr sehr groß, dass sie im Winter während eines Aufenthalts im Freien doch einmal zu kalt werden. Wenn Sie Ihr Baby wieder aufwärmen, ist besondere Vorsicht geboten. Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Baby nicht nur leicht friert, sondern tatsächlich unterkühlt ist, sollten Sie unverzüglich einen Arzt aufsuchen.
Bei kalten Temperaturen und eisigem Wind bekommen Kleinkinder schnell kalte Hände oder kalte Füße, zumal sie sich im Kinderwagen oder Buggy auch kaum bewegen. Fühlt sich Ihr Baby unwohl, beginnt es zu schreien und Sie sollten so bald wie möglich ins Warme gehen. Seien Sie ganz besonders achtsam, wenn Ihr Baby ruhiger ist als sonst, möglicherweise leicht abwesend wirkt und sich seine Haut aufhellt. Dann kann es unterkühlt sein und muss dringend zu einem Arzt.

Nicht wärmer anziehen

Wenn Ihr Baby zu kalt geworden ist, wird es eine wärmere Jacke oder eine zusätzliche Decke höchst wahrscheinlich nicht wieder aufwärmen können. Hier helfen nur ein kuschlig warmer Raum, inniger Körperkontakt und eine sehr sanfte Massage der kalten Händchen und Füßchen, um die Durchblutung anzuregen. Ihr Baby und Sie sollten dabei nur relativ dünn angezogen sein, damit viel Körperwärme übertragen werden kann. Rubbeln Sie Ihr Kind nicht warm, Sie könnten seine zarte Haut verletzen.

Ein kurzes Bad

Auch ein maximal fünfminütiges, 37°C warmes Bad kann helfen, Ihr Baby wieder „aufzutauen“. Aber seien Sie ganz behutsam, Sie wissen ja selbst, dass sich Wasser heißer anfühlt als es ist, wenn man verfroren ins Badewasser steigt. Anschließend gemeinsam in eine Decke wickeln!

Eine wirkliche Erfrierung

Dass Ihr Baby wirkliche Erfrierungen erleidet, ist nicht sehr wahrscheinlich, wenn Sie achtsam sind. Richtige Erfrierungen wären an Blasenbildung und einer gelblichen, wachsartigen Farbe der Haut zu erkennen.

Das Gegenteil: Ihr Baby war zu warm eingepackt und ist überhitzt

Rote Wangen, heiße und feuchte Haut sowie Unruhe und Erschöpfung können Anzeichen dafür sein, dass Ihr Baby zu warm eingepackt ist oder dass es im Auto oder Kaufhaus zu einem Hitzestau in der Kleidung gekommen ist. Ziehen Sie Ihrem Baby sofort die warme Kleidung aus, geben Sie ihm etwas zu trinken (am besten klares Wasser) und bringen Sie es an einen kühleren Ort. Zugluft, auch von Klimaanlagen ist unbedingt zu vermeiden!

Wenn Sie unsicher sind

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob es Ihrem Baby vielleicht doch schlechter geht als gedacht, wenn Sie nicht wissen, wie sie Babys Körpertemperatur wieder auf ein normales Niveau bekommen, dann gehen Sie lieber zum Arzt oder in die Notaufnahme eines Krankenhauses. Es wird Ihnen niemand verübeln, wenn Sie um Hilfe bitten!