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Sicher Autofahren mit Kindern

Bereits mit wenigen Lebenstagen treten viele Babys ihre erste Fahrt an: Vom Krankenhaus soll es im Fahrzeug nach Hause gehen. Die frischgebackenen Eltern stehen dann vor der Frage: Wie sichere ich den kleinen Schatz für die Autofahrt?

Bereiten Sie sich vor: Besorgen Sie die Babyschale vor der Geburt

Um Stress zu vermeiden, sollte die Babyschale bzw. der Kindersitz bereits vor der Geburt gekauft und ausprobiert werden. In einem Fachgeschäft wird man zu den verschiedenen Möglichkeiten beraten. Auch selbst sollte man immer darauf achten, dass Sitze das Prüfzeichen „ECE – R44“ aufweisen und somit der aktuellen europäischen Prüfnorm für Kindersitze entsprechen.

4 Kindersitzgruppen
Für eine erste Orientierung sorgen vier Kindersitz-Gruppen: Babys können von der Geburt an bis zu 10 kg in einem Kindersitz der Gruppe (0) bzw. bis zu einem Gewicht von bis zu 13 kg in der Gruppe (0+) Platz nehmen. Kinder bis zu 18 kg nutzen den Kindersitz der Größe (1), womit dieser Sitz zumeist bis zu einem Alter von bis zu vier Jahren genutzt werden kann. Zwischen 9 und 36 kg wiegen Kinder für die Größe 2, 15 bis 36 kg für die Größe 3.

Gurtinstallation oder Isofix?

Ein Kinderautositz kann ein sicheres Fahren nur ermöglichen, wenn er richtig in das Fahrzeug eingebaut wird. Deshalb ist wichtig, das jeweilige System zunächst ohne das Kind auszuprobieren und sich damit vertraut zu machen. Bei der Fixierung im Auto hat man die Wahl zwischen der klassischen Gurtinstallation oder dem Isofix-System. Isofix ist ein international standardisiertes System. Hierbei ist der Kindersitz über zwei Verbindungsstücke fest und permanent mit dem Auto verankert.

Seit Anfang 2013 müssen alle neuen Fahrzeuge über die notwendigen Isofix-Verankerungspunkt verfügen. Es wird geschätzt, dass heute etwa 60 Prozent aller Fahrzeuge in Europa über Isofix verfügen. Die Vorteile liegen auch klar auf der Hand: Einmal eingebaut, sorgt das System für ein sicheres Fahren – ist der Sitz nicht richtig installiert, wird der Autofahrer durch Warnhinweise darauf hingewiesen. Ältere Fahrzeuge ohne Isofix-Voraussetzungen können nachgerüstet werden oder die Gurtinstallation nutzen. Hier sollten sich Eltern sehr gut mit der Kindersitzinstallation über die Sicherheitsgurte auseinandersetzen. Nur wenn der Kindersitz optimal über die Gurte des Rücksitzes gesichert ist, gilt der optimale Schutz.

Reboarder für Babys

Für Kinder unter 15 Monate ist im Juli 2013 die neue Kindersitznorm UN R129 in Kraft getreten. Sie besagt, dass Kinder unter 15 Monaten in einem Kindersitz entgegen der Fahrtrichtung sitzen müssen, einem sogenannten „Reboarder“. Diese erste Phase der neuen EU-Sicherheitsverordnung wird „i-Size“ genannt, zwei weitere Phasen sollen folgen. Die neuen i-Size-Kindersitze sind mit den meisten Isofix-Autos kompatibel. In Autos ohne Isofix bzw. i-Size-System können Reboarder weiterhin über die Gurtinstallation befestigt werden.


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