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Elly Heuss-Knapp-Stiftung: Deutsches Müttergenesungswerk auf einen Blick

Die Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk (MGW), wurde 1950 von Elly Heuss-Knapp, der Frau des ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss, gegründet. Ziel der gemeinnützigen Stiftung ist die Gesunderhaltung von Müttern.

Als erste und einzige Interessenvertretung für die Gesundheit von Müttern setzt sich das MGW auf politischer Ebene mit Informations- und Aufklärungsarbeit für bessere Rahmenbedingungen sowie mit Spendenaktionen und mit direkter Hilfe für Mütter ein: Bundesweit stehen 1.300 Beratungsstellen für Fragen rund um die Kurmaßnahmen zur Verfügung. In 76 vom Müttergenesungswerk anerkannten Einrichtungen werden rund 50.000 Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen im Jahr für Mütter mit und ohne Begleitkinder durchgeführt.

2013 hat das MGW die „Zustiftung Sorgearbeit“ gebildet. Damit können – bundesweit einzigartig – gendersensible Kurmaßnahmen für Väter mit Kindern sowie für Pflegende angeboten werden. Unter dem Dach des MGW arbeiten fünf Wohlfahrtsverbände bzw. deren Arbeitsgemeinschaft/Fachverbänden zusammen (AWO, DRK, EVA, KAG, Parität). Schirmherrin ist die Frau an der Seite des Bundespräsidenten, Daniela Schadt.

Warum Mütter- und Mutter-Kind-Kurmaßnahmen?

Rund zwei Millionen Mütter sind kurbedürftig, das heißt, sie leiden unter Belastungen wie ständiger Zeitdruck, (Un-)Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Erziehungsschwierigkeiten, Partnerschafts- und finanzielle Probleme und vieles mehr. Diese Mehrfachbelastungen führen vor allem zu Erschöpfungszuständen bis zum Burn-out, Rückenbeschwerden, Schlafstörungen, Unruhe und Angstgefühlen, Kopfschmerzen sowie zu weiteren typischen Erkrankungen.

So arbeitet das MGW – ganzheitlich und qualitätsbewusst

Das MGW bietet Müttern im Rahmen von Mütter- sowie Mutter-Kind-Kurmaßnahmen ein ganzheitliches, auf die individuellen sozialen und gesundheitlichen Belastungen von Müttern abgestimmtes Vorsorge- und Rehabilitationsangebot.

Spezifische Schwerpunktmaßnahmen, zum Beispiel nach Krebserkrankungen, für Trauernde oder für Mütter mit schwer- und schwerstbehinderten Kindern, beziehen die Lebensumstände der Teilnehmerinnen in das Therapiekonzept ein. Während der Kurmaßnahme können Mütter durch Physiotherapie, Einzel- und Gruppengespräche, spezifische Anwendungen, Mutter-KindInteraktion, aber auch mit Hilfe von Bewegungs-, Entspannungs- und Kreativangeboten neue Kraft schöpfen und Strategien für die Hilfe zur Selbsthilfe für den Alltag erlernen.

Hilfe beim Kursantrag

Mit der „Therapeutischen Kette“ bieten die über eintausend regionalen Beratungsstellen bei den Wohlfahrtsverbänden Hilfe beim Kurantrag. Nach der Kurmaßnahme können Nachsorgeangebote vor Ort in Anspruch genommen werden.

Das MGW-Qualitätssiegel sichert die hohen Qualitätsstandards der Einrichtungen und geht über gesetzliche Anforderungen hinaus.

Auf Spenden angewiesen

Die Arbeit des Müttergenesungswerks beruht größtenteils auf Spenden, denn die Stiftung erhält keine öffentliche Förderung. Ein Großteil der Spenden fließt in die direkte Kurbezuschussung. Einkommensschwache Mütter können über das MGW Zuschüsse erhalten, zum Beispiel für den notwendigen gesetzlichen Eigenanteil von 10 Euro pro Kurtag (220 Euro für eine gesamte Kurmaßnahme), für wetterfeste Kinderkleidung, Gepäckkosten oder weitere Kurnebenkosten.

Kontakt:

Elly Heuss-Knapp-Stiftung
Deutsches Müttergenesungswerk
Bergstraße 63 10115 Berlin
Telefon 030 330029–0
Fax 030 330029–20
E-Mail [email protected]
Internet www.muettergenesungswerk.de
Kurberatung 030 330029–29

Spendenkonto

IBAN: DE13 7002 0500 0008 8555 04
BIC: BFSWDE33MUE

Foto und Logo: Deutsches Müttergenesungswerk