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Schneller schwanger werden

Tipp 1: Zyklus kennenlernen und die fruchtbaren Tage errechnen

Kurz vor und nach Ihrem Eisprung sind die Chancen schwanger zu werden am höchsten. Aber wann genau ist der Eisprung? Kennen Sie Ihren Zyklus? Lernen Sie Ihre Körpersignale kennen – und somit ihre fruchtbaren Tage!

Der weibliche Zyklus dauert 26–32 Tage und kann in 3 Phasen eingeteilt werden:

1. Zyklushälfte: Reifungsphase der Eibläschen (Follikelphase)
Zyklusmitte: Eisprung (Ovulation)
2. Zyklushälfte: Gelbkörperphase (Lutealphase)

1. Zyklushälfte – Follikelphase

Der erste Tag der Monatsblutung ist der erste Tag des Zyklus. In den darauffolgenden Tagen sorgen Hormone dafür, dass viele Eibläschen heranreifen. Sie werden Follikel genannt. Eines dieser Follikel setzt sich durch. Die anderen sterben ab. Das dominante Follikel ist das „Leitfollikel“.

In einigen Fällen gibt es mehrere Leitfollikel. Bei einer Befruchtung kann so eine Mehrlingsschwangerschaft entstehen.

Gegen Mitte des Zyklus steigt der Östrogenspiegel an. Dadurch weitet sich der Gebärmutterhalskanal und der Zervixschleim, der regelmäßige Ausfluss, wird wässrig. Der Schleim lässt sich zwischen zwei Fingern in ca. 10 Zentimeter lange Fäden ziehen. Er ist jetzt für Spermien besonders gut durchlässig.

Eisprung:

Kurz vor dem Eisprung löst die Östrogenausschüttung einen rapiden Anstieg des Luteinisierenden Hormons (LH) aus. Durch diesen LH-Anstieg platzt der dominante Follikel. Die reife Eizelle wird aus dem Eierstock ausgestoßen. Von hier aus gelangt sie in den Eileiter.

Dort kann sie mit einer Spermazelle zu einem Ei verschmelzen. Eine Eizelle ist nach dem Eisprung noch etwa 12–24 Stunden befruchtungsfähig.

2. Zyklushälfte – Gelbkörperphase (Lutealphase)

Die Reste des Follikels, die im Eierstock zurückbleiben, heißen Gelbkörper. (Die Pigmentzellen haben eine gelbliche Farbe – daher der Name.) Die Gelbkörperphase beginnt mit dem Eisprung und endet mit dem Eintritt der nächsten Periode. Sie dauert bei den meisten Frauen zwischen 12 und 16 Tage.

Die Eizelle ist etwa 0,1 mm groß. Sie braucht ca. 3 Tage, um über den Eileiter zur Gebärmutter zu wandern. Gleichzeitig produzieren die Gelbkörper immer mehr Progesteron. Dadurch bereitet sich die Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung einer befruchteten Eizelle vor. Wenn es zu keiner Schwangerschaft kommt, beginnt der Gelbkörper etwa 9 Tage nach dem Eisprung zu schrumpfen (Luteolyse). Der Gelbkörper geht im Eierstock zugrunde und wird zum Weißkörper. Die Progesteron-Produktion wird eingestellt. Die Menstruation und somit ein neuer Zyklus beginnt. Wenn Sie unsicher sind, hilft Ihnen auch ein Eisprungrechner bei der Errechnung Ihrer Fruchtbaren Tage.

Eine Gelbkörperschwäche ist ein häufiger ein Grund dafür, dass eine Frau nicht schwanger wird oder des Öfteren ein sehr frühe Fehlgeburt erleidet. Sie kann aber mit verschiedenen Präparaten behandelt werden. Ihr Arzt kann Sie hierzu beraten. Ein unerfüllter Kinderwunsch kann viele Gründe haben.

Zu Tipp 2: Nicht unter Druck setzen