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Die Schwangerschaftsuntersuchungen im Überblick

Es ist möglich, die ersten Anzeichen einer Schwangerschaft zu bemerken, bevor die Regel ausbleibt. Frühe Anzeichen einer Schwangerschaft sind oftmals Übelkeit, große Müdigkeit, ein Völlegefühl, Blähungen oder ein Gefühl von Spannung in den Brüsten.

Manche Frauen bemerken eine Schwangerschaft schon dann, wenn sich nur wenige Tage nach der Befruchtung das Ei in der Gebärmutter verankert hat. Wenn die Regelblutung ausbleibt, ist das oftmals ein gutes Zeichen für eine Schwangerschaft.

Weitere Änderungen, die im Zuge von Schwangerschaften auftreten, sind Schwindel Gefühle, hormonell bedingte Änderungen, wie starker Harndrang, Heißhungerattacken oder Ekel vor manchen Nahrungsmittel wie Kaffee und Fleisch und Giften wie Nikotin und Alkohol. Die Brüste vergrößern sich und werden empfindlich auf Berührungen.

Eine zusätzliche Tatsache bei einer Schwangerschaft ist bei der Temperatur des Körpers von Schwangeren festzustellen. Frauen, welche die Temperatur regelmäßig messen, können feststellen, dass die Temperaturwerte kurz vor der Regel nicht wie gewohnt absinken, sondern hoch bleiben.

Schwangerschaftsuntersuchungen können für Klarheit sorgen

Im Falle einer Schwangerschaft ist es nötig, einige Untersuchungen vornehmen zu lassen. Suchen Sie einen passenden Anbieter, einer der führenden Anbieter ist die DAK. Diese bietet das DAK MamaPLUS Leistungspaket zur Vorsorge an, aus dem Sie Leistungen beziehen können, die für Sie wichtig sind. Durchgeführt werden die Untersuchungen durch die Krankenkasse.

Lassen Sie sich von der Ärztin oder dem Arzt darüber informieren, welche Tests in Ihrem Fall empfehlenswert sind.

Ringelröteln

Dieser Bluttest ist zu empfehlen, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie in der Vergangenheit mit dem Virus infiziert wurden. Oftmals sind Erwachsene immunisiert, weil sie die Krankheit bereits im Kindesalter hatten.

Infiziert sich die zukünftige Mutter zum ersten Mal mit dem Virus B 19, kann es das Ungeborene gefährden. Besteht ein Verdacht auf diese Art von Röteln, erfolgen in kurzem Abstand Untersuchungen mittels Ultraschall. Auf diese Art und Weise lassen sich riskante Faktoren bereits früh feststellen.

Windpocken

Verfügt die Schwangere über keine Antikörper gegen diese Art von Pocken und erkrankt sie im Laufe der Schwangerschaftsperiode, kann die Befindlichkeit des Kindes in Gefahr sein. Ist sich die zukünftige Mutter nicht sicher, ob sie das Virus bereits hatte oder geimpft ist, lohnt sich ein Bluttest auf Antikörper. Eine Impfung im Laufe der Schwangerschaft ist nicht machbar.

Wer über keine Antikörper verfügt, sollte sich während der Schwangerschaft von erkrankten Menschen schützen und bei einem Verdacht auf Kontamination ärztliche Unterstützung suchen. Bis zur 20. Woche der Schwangerschaft ist das Risiko einer Infektion für das Baby am größten.

Toxoplasmose

Ärzte bieten zukünftigen Müttern Tests auf Toxoplasmose an. Der Keim ruft meistens keinerlei Probleme hervor. Eine erstmalige Ansteckung bei Schwangeren kann aber zu Komplikationen bei dem Baby führen.

Eine Weitergabe auf das Kind kommt bei etwa 35 bis 45 Prozent der Fälle vor. Die optimale Hilfe sind Antikörper aus einer ehemaligen Erkrankung.

Streptokokken

Durch das Aufplatzen der Fruchtblase können im Zuge des Geburtsvorgangs Bakterien der Mutter in das Fruchtwasser gelangen und das Baby gefährden.

B-Streptokokken kommen bei jeder dritten bis vierten Betroffenen im Geburtskanal und dem Darm vor. Sie können im Verlauf der ganzen Schwangerschaft auftreten. Für den Test entnimmt man eine Probe von der Schleimhaut der Scheide und vom Analbereich. Fällt dieser positiv aus, wird das Resultat im Mutterpass vermerkt. Um das Neugeborene vor einer Infektion zu schützen, erhält die Mutter zumindest vier Stunden vor dem Geburtsvorgang eine Antibiotika-Behandlung.

Zytomegalie

Ein bis zwei Personen von 100 Frauen bekommen im Zuge der Schwangerschaft erstmals dieses Virus. Der Test ist erforderlich, um Antikörper gegen diesen Virus zu bestätigen. Bekommt die Frau zum ersten Mal eine Infektion, kann es auch das Ungeborene in Gefahr bringen.

Vorsicht ist besonders in den ersten drei Monaten der Schwangerschaftszeit geboten. Üblicherweise bricht das Virus aus, wenn das Immunsystem schwach ist. Da es über sämtliche Arten von Körpersekreten weitergegeben wird, empfiehlt sich eine gründliche Handhygiene.

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