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Der Geburtsvorbereitungskurs

Während der Schwangerschaft macht sich eine Frau natürlich Gedanken darüber, wie es wird, wenn es soweit ist und sich das Kind auf den Weg machen möchte.
„Wie geht es los?“ – „Merke ich, wenn es losgeht?“

GeburtsvorbereitungskursDie Antwort auf diese Fragen und auf noch viele weitere Fragen bekommen Sie in einem Geburtsvorbereitungskurs. So ein Geburtsvorbereitungskurs wird in vielfältigster Form angeboten. Es gibt ihn als Wochenend-Crash-Kurs, als Kurs, der zwischen 4–7 Wochen dauert und bei dem man sich ein- bis zweimal pro Woche zusammenfindet. Es gibt ihn als reinen Frauenkurs, als Paarkurs, manchmal sogar als reinen Männerkurs und in noch vielen, vielen weiteren Varianten. Ein Geburtsvorbereitungskurs macht Sinn. Wirklich. Insbesondere für Frauen und Paare, die ihr erstes Kind erwarten.

Er wird von Hebammen angeboten. Entweder in Hebammenpraxen (das sind Zusammenschlüsse von mehreren Hebammen in eigenen Räumlichkeiten), in Geburtshäusern oder an Kliniken. Aber als Kursleitung dürfen Sie immer eine Fachfrau erwarten.

Die ersten Kursstunden handeln in der Regel immer von den körperlichen Veränderungen während der Schwangerschaft, die Sie entweder schon erlebt haben und Ihre eigenen Erfahrungen schildern können, oder als Vorbereitung darauf, was Sie noch erwarten kann, aber nicht muss!

Die Hebamme klärt Sie über die hormonelle Situation in Ihrem Körper auf und warum sie zum Beispiel nichts dafür können, wenn sie Stimmungsschwankungen haben und manchmal sehr emotional sind.
Weiter geht es mit dem berühmten „Wie geht es los?“. Ihnen wird erklärt, was in Ihrem Körper passiert, wenn Sie Wehen haben und wie verschieden Sie die Wehentätigkeit wahrnehmen können. Sie wird Ihnen erklären dass es bei einem Blasensprung nicht unbedingt knallen muss, damit Sie merken, dass Ihnen gerade die Fruchtblase geplatzt ist und wann Sie sich mit ihrem Partner dann am besten auf den Weg in die Klinik oder das Geburtshaus machen sollten. Sie bekommen Hinweise darauf, wann es günstiger wäre mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gefahren zu werden und warum das in vielen Fällen eigentlich auch gar nicht nötig ist.

Im Geburtsvorbereitungskurs bekommen Sie Tipps zu Atem- und Entspannungstechniken, die Sie während den Wehen zum Einsatz bringen können. Die Hebamme wird mit Ihnen und den anderen TeilnehmerInnen verschiedene Geburtspositionen ausprobieren, sodass Sie einen Einblick dahingehend bekommen, dass eine Geburt außerhalb der Rückenlage im Bett – umgangssprachlich „Maikäfer-Position“ – durchaus möglich und erwünscht ist und spricht auch über die Rolle des Partners bei der Geburt.

Die letzten Kursstunden handeln dann von der Wochenbettszeit. Die Hebamme erklärt Ihnen, wie wichtig die ersten Stunden nach der Geburt für die zukünftige Eltern-Kind-Bindung sind, was in den ersten Tagen nach der Geburt in ihrem Körper mit den Hormonen passiert, wie das mit dem Milcheinschuss war und übt vielleicht sogar schon ein paar Stillpositionen mit Ihnen. Ebenfalls werden Sie kurz über Alternativen und Vor- und Nachteile des Stillens aufgeklärt und sie erhalten einen kurzen Einblick in die Säuglingspflege.
Außerdem bekommen Sie im Kurs auch wichtige Adressen und Anlaufstellen zur Beantragung diverser Unterstützungen, sowohl materieller als auch finanzieller Art.

Natürlich dürfen und sollen sie sogar zu jedem Thema Fragen stellen, denn nur wenn Sie am Ende keine Fragezeichen mehr in den Augen haben, sind sie optimal auf die Geburt vorbereitet.
Und wenn Sie dann noch nette Bekanntschaften mit anderen jungen Schwangeren und Paaren machen, werden Sie diesen Geburtsvorbereitungskurs sicher so schnell nicht vergessen.


Verfasser/in: Simone Ludwig, Hebamme aus Berlin-Spandau von der Hebammenpraxis Rundherum. Weitere Informationen zum Profil finden Sie auf der Webseite der Hebammenpraxis Rundherum.

Schlagworte: Hebamme | Geburtsvorbereitung | Geburtsorbereitungskurs | Partnerkurse | Atmung bei der Entbindung


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