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Erstausstattung: Was gehört in Babys Kleiderschrank?

Unsere Autorin Silke hält nicht viel von Einkaufs- oder Packlisten. Vor allem dann nicht, wenn andere Menschen diese für sie schreiben. Doch nach der Geburt des zweiten Kindes (und zahlreichen Babys im Freundeskreis) stellt sie fest: Ein paar Tipps und Tricks für die Erstausstattung haben tatsächlich eine allgemeine Gültigkeit. Hier trägt sie die WIRKLICH wichtigen Fragen für die allererste Babykleidung zusammen.

Natürlich habe ich vor der Geburt meines ersten Kindes gegoogelt, welche Kleidung für die Erstausstattung unverzichtbar ist. Doch das Ergebnis war eher verwirrend als hilfreich. Als Beispiel: Die empfohlene Anzahl an Baby-Bodys reichte von „drei oder vier sind genug für den Anfang“ bis zu „15 Stück sollten es schon sein“. Aha. Nach zwei Stunden vor der Suchmaschine war ich kein Stück schlauer als zuvor.

Bio CottonDie finale Entscheidung, dass ich mich künftig nicht mehr von derlei Listen beeinflussen lasse, fällte ich im Geburtsvorbereitungskurs. Dort übergab man mir eine Packliste für die Kliniktasche, laut der ich neben einem „süßen Ensemble für die Heimfahrt“ auch „Kleingeld für das Münztelefon“ und „Batterien für den Fotoapparat“ einpacken sollte. Wohlgemerkt: Wir schrieben das Jahr 2014. Ich lachte laut, entsorgte die Liste und entschied, Kliniktasche und Kinder-Kleiderschrank allein mithilfe meines gesunden Menschenverstandes zu befüllen (und das hat tatsächlich wunderbar funktioniert!).

Hören Sie auf zu googeln!

Wenn Sie bei Ihrer Online-Suche nach der ultimativen Erstausstattungs-Liste auf diesen Artikel gestoßen sind, habe ich eine gute Nachricht für Sie: Sie können jetzt aufhören zu googeln. Das schreibe ich nicht, weil ich die Weisheit mit Löffeln gefressen habe und Ihnen gleich die einzig wahre, unfehlbare Erstausstattungs-Liste liefere. Sondern weil Sie beim Weiterlesen dieses Artikels bemerken werden, dass Sie all diese Listen (genau wie ich) nicht wirklich brauchen – Sie selbst wissen am besten, welche Dinge Sie für Ihr Baby benötigen. Dazu müssen Sie sich nur ein paar Fragen durch den Kopf gehen lassen:

C&AZu welcher Jahreszeit wird mein Kind geboren?

Mein Sohn kam im März zur Welt, meine Tochter im Dezember. Allein deshalb waren ihre ersten Outfits grundverschieden: Tom steckte ich in Bodys und Strampler. Fertig. Zahlreiche Langarm-Shirts, die ich zur Geburt geschenkt bekommen hatte, blieben ungenutzt liegen. Das Wetter erforderte einfach keine zweite Schicht Kleidung über dem Body. Ganz anders sieht es nun bei meiner Tochter Mina aus: Bei Temperaturen im zweistelligen Minusbereich packe ich sie am liebsten doppelt und dreifach ein. Über den Body ziehe ich ihr jeden Tag ein langärmliges Baumwollshirt als Extra-Schicht.

Dasselbe gilt übrigens für Jäckchen, Strumpfhosen und Schlafanzüge: Je nach Jahreszeit braucht man diese Dinge kaum oder gar nicht. (Tom hat im Schlafsack nur einen Body getragen – Mina hingegen ziehe ich jede Nacht über den Body noch einen Schlafanzug an.) Viele Erstausstattungslisten beachten diesen jahreszeitlichen Faktor gar nicht. Sie selbst hingegen wissen ja ganz genau, in welchem Monat Ihr Kind zur Welt kommen wird!

Wie groß wird mein Kind bei der Geburt (vermutlich) sein?

Zugegeben: So ganz genau weiß man das natürlich vorher nicht. Aber die Größe der Eltern und die Ultraschallbilder geben einen kleinen Anhaltspunkt, ob man zum Start mit Größe 44, 50 oder 56 richtig liegt. Mein persönlicher Tipp: Gönnen Sie sich den Luxus, NICHT alles „auf Zuwachs“ zu kaufen. Den Fehler habe ich bei beiden Kindern begangen: Die meiste Kleidung besorgte ich „lieber eine Nummer größer“, damit sie länger passt. (Übrigens denken so auch die meisten Freunde und Verwandte, die Ihnen Kleidung zur Geburt schenken). Das Ende vom Lied: Im Dezember letzten Jahres stand ich vor einem Berg an süßen Mädchenklamotten in Größe 62/68. Aber ein paar hübsche Outfits, die Mina jetzt sofort passen? Fehlanzeige. Wünschen Sie sich daher einfach ganz konkret Kleidung in kleinen Größen zur Geburt. Und kaufen Sie selbst ruhig das ein oder andere Teil eine Nummer kleiner. Unsere Tochter kam mit einer Körperlänge von 51 cm zur Welt. Die ersten Lebenswochen ging sie in Kleidergröße 56, die ihr Bruder ihr vererbt hatte, komplett unter. Die meisten Strampler-Sets und Bodys in Größe 50, die Mina in den ersten Wochen trug, bestellte ich deshalb erst, als sie schon auf der Welt war. Fast alles, was der Kleiderschrank bei ihrer Geburt hergab, war ihr schlicht zu groß.

Übrigens: Das Krankenhaus stellt Ihnen zwar Kleidung in passender Größe zur Verfügung. Es hat aber niemand etwas dagegen, wenn Sie Ihrem Baby direkt Ihre eigene Kleidung anziehen. Packen Sie in Ihre Kliniktasche also, wenn Sie mögen, ruhig mehr als nur das Outfit für die Heimfahrt ein.

Wie wichtig ist mir die Qualität der Kleidung?

Ich weiß: Die Verlockung, Bodys im Zehner-Pack für unter zehn Euro zu shoppen, ist groß. Es gibt einfach zahlreiche Super-Schnäppchen in Sachen Baby-Kleidung. Allerdings kann ich aus (teurer) Erfahrung berichten: Wer zu billig kauft, kauft am Ende doppelt. Führen Sie sich bei der Anschaffung der Erstausstattung vor Augen, dass die Kleidung Ihres Babys ganz anders strapaziert wird als Ihre eigene. Die meisten Teile landen nach nur einmal Tragen sofort wieder in der Waschmaschine (und, sofern vorhanden, im Trockner). Milch, Milchspucke, Urin und Stuhlgang in der Kleidung erfordern höhere Waschtemperaturen. Qualitativ schlechte Kleidung macht da nur wenige Waschgänge mit. Setzen Sie bei der Erstausstattung für Ihr Baby daher am besten auf Baumwolle: Sie lässt sich auch bei sehr hohen Temperaturen problemlos waschen und überlebt jeden Trocknergang. Mein ganz persönlicher Tipp: Die Bio Cotton-Produkte von C&A kosten nicht mehr als die Produkte aus konventioneller Baumwolle. So kann man alles, was man für die Erstlingsausstattung benötigt, mit gutem Gewissen einkaufen. Und dank längerer Haltbarkeit auch noch fürs Geschwisterkind einsetzen.

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Haben Sie alle Fragen für sich beantwortet? Dann wünsche ich Ihnen jetzt viel Freude beim Shoppen – ganz ohne Einkaufs- oder Checkliste. Dafür mit jeder Menge Vorfreude und Mutterglück im Gepäck! Die sorgt ohnehin dafür, dass Sie genau die richtigen Dinge für Ihren kleinen Liebling in den Einkaufskorb packen. Und seien wir ganz ehrlich: Wieviel Ihr Baby spuckt, sabbert oder in seinen Body macht, wissen Sie ohnehin erst nach einigen Tagen oder Wochen mit ihm auf dieser Welt. Wie gut, dass man dann immer noch ein paar Wechselklamotten nachbestellen kann …