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Sicherheit hat oberste Priorität! Erfahrungsbericht einer Mutter

Neulich fragte mich mein gerade drei Jahre alt gewordener Jüngster, warum er beim Fahrradfahren immer einen Helm aufsetzen muss. Ich hatte in diesem Moment einfach keine Lust auf einen langen Überzeugungsmonolog, wollte ihn aber auch nicht abspeisen mit „weil es halt so ist“. Denn das stimmt einfach nicht. Stattdessen platzte es aus mir heraus: „Sicherheit hat oberste Priorität!“.

Ich klopfte mir innerlich auf die Schulter – das sollten wir sowieso öfters am Tag tun – und befand die Antwort als äußert kompetent und meine innere Haltung war wohl so deutlich spürbar, dass mein Sohn verstand, hier gibt es keinen anderen Weg und ohne weitere Diskussionen seinen Helm aufsetzte.

SicherheitsspiegelDas war doch mal anders, oder?

Wann habe ich diese Meinung so verinnerlicht? Sicherheit hat oberste Priorität? Gab es in meinem Leben nicht mal eine Zeit mit dem Motto „No risk, no fun!“? Oh ja, die gab es. Vor dem Mama-Dasein. Zum Beispiel mit der billigsten Thai-Airline von Insel zu Insel durch den Indischen Ozean. Den Tiefschneehang abseits der Skipiste nehmen. Zu viert auf der Rücksitzbank zur nächsten Party. Heute, als Mutter von drei Kindern, entscheide ich anders. Ich buche die teurere und vermeintlich sicherere Fluglinie, meine Kinder und ich fahren natürlich auf der Piste – und nicht daneben. Und meinen Jüngsten beförderte ich als Säugling nur mit Isofix und Babyview, dem Sicherheitsspiegel für die Rücksitzbank.

Wann es sich änderte

Dieser Lebenswandel kennt ein Datum: der Geburtstag meines ersten Sohnes. Wie kostbar das Leben ist, wie wertvoll jeder einzelne Tag ist, das verstand ich ganz persönlich erst, als er das erste Mal in meinen Armen lag. Während der Schwangerschaft war es noch anders, ich machte die üblichen Vorsorgeuntersuchungen, aber auch nicht mehr, und reiste um die Welt – für diverse Jobs und eine Silvesterparty. Außer der Zero-Alkohol-Regel war alles beim Alten.

HeizstrahlerWas passierte

Im ersten Jahr mit meinem Sohn spürte ich eine neue Form der Verletzlichkeit – seine und meine. Ich erinnere mich noch genau an einen dieser Momente: Als er so zerbrechlich nackt auf dem Wickeltisch lag und ich seinen Bauch massierte. Die wohlige Wärme des Heizstrahlers ermöglichte uns Zeit zum Genießen. Ich begriff: Geborgenheit, Wärme und Liebe – das kann ich ihm und auch mir selbst geben, immer und zu jeder Zeit. In Streitsituationen wie in fröhlichen Momenten. Dann bin ich mir selbst treu und sein sicherer Hafen. Heute, elf Jahre später, weiß ich, ich kann meine drei Söhne nicht vor allem beschützen, aber ich kann sie begleiten. Und in manchen Situationen eine Sicherheitsregel durchzusetzen. Damit wir den Spaß in Sicherheit genießen können.


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