Menü ◀ zurück
  1. schwangerinmeinerstadt.de
  2. Informationen
  3. Geburt
  4. Nach der Geburt
  5. Wochenbett zum Erholen
News

Wochenbett ist zum Erholen da

Wochenbett de Luxe – wer diese erste aufregende Abenteuerzeit ernst nimmt, kann sie auch geniessen. Nicht ohne Grund ist im Fachbegriff Wochenbett ein Schlafmöbel versteckt.
Viele junge Eltern machen sich vor der Geburt keine allzu großen Gedanken um das Wochenbett. Jedoch ist es von ausgesprochener Wichtigkeit, diese sechs bis acht Wochen genauso als Bestandteil der Ankunft Ihres Babys in Ihrer Familie zu sehen wie auch die Schwangerschaft und die Geburt.

Nehmen Sie sich Zeit das Wochenbett zu planen

In den neun Monaten, in denen das Kind in Ihrem Bauch heranwächst, werden Sie sicherlich einige Zeit damit verbringen, sich auf die Geburt vorzubereiten. Sie besichtigen Kreißsäle oder Geburtshäuser, bedenken vielleicht eine Hausgeburt, suchen sich eine Hebamme, nehmen an einem Geburtsvorbereitungskurs teil und leiten alles Organisatorische entsprechend in die Wege. Unterwegs sorgen Sie für Ihre körperliche Gesundheit, achten darauf, was Sie essen, überlegen sich genau, welche neuen Möbel und wichtigen Gegenstände Sie für Ihr Zuhause anschaffen und kaufen mit Bedacht die ersten kleinen Kleidungsstücke für Ihr Kind. Alles selbstverständlich. Aber nehmen Sie sich auch genau so viel Zeit, um Ihr Wochenbett zu planen? Diese erste Phase mit Ihrem Baby ist von ebensolcher Bedeutung wie die neun Monate davor.

Das Bett im Wochenbett

Wie eingangs erwähnt, hat das „Bett“ seine absolute Berechtigung in dieser Zeit. Sie sollten sich erstens schonen und erholen von den Anstrengungen der Geburt und zweitens möglichst viel mit Ihrem Kind zusammenliegen, kuscheln, sich in Ruhe kennenlernen, sich auf die neue Situation einlassen und gemeinsam „ankommen“– denn nicht nur für Ihr Baby, auch für Sie ist ja alles neu und ungewohnt.

Akzeptieren Sie ein verlangsamtes Tempo, versuchen Sie, sich nichts Unnötiges abzuverlangen. Überlegen Sie schon vor der Geburt, wie Sie sich organisieren werden – kann Ihr Partner sich hoffentlich in der ersten Zeit komplett freinehmen und sich um seine kleine Familie kümmern? Gibt es einen Supermarkt mit Lieferdienst in Ihrer Nähe? Kann vielleicht eine Freundin anreisen und Sie umsorgen oder fänden Sie und Ihr Partner es gar gemütlich, wenn eventuell eine der Großmütter am Anfang in Ihrer Nähe wäre?

Klären Sie, ob Sie Besuch wünschen

A propos Großeltern: Auch beim Thema Besuch bietet es sich an, im Vorfeld darüber nachzudenken. Können Sie sich vorstellen, nach der Geburt bzw. nach Ihrem Ankommen zu Hause andere Menschen in Ihre „Höhle“ zu lassen?

Falls ja, wunderbar. Falls nicht: finden Sie rechtzeitig die Möglichkeit, dies kund zu tun. Das gute Recht haben Sie. Und im Zweifelsfall freuen sich Ihre Familie und Freunde dann sogar über konkrete Anweisungen, wie sie Sie unterstützen können: „In den ersten Tagen brauchen wir erstmal Ruhe für uns, aber ab der nächsten Woche wäre es toll, wenn Ihr Lust hättet, vorbeizukommen und etwas für uns zu kochen.“

Gönnen Sie sich die Ehrlichkeit den anderen und vor allem auch sich selbst gegenüber. Sie dürfen das. Sie befinden sich wie schon gesagt in einem Ausnahmezustand.

Der Alltag kommt schnell genug

Ehe Sie sich versehen, wird Ihr Leben wieder an Fahrt aufnehmen und Ihr neuer, spannender Alltag beginnen. Aber diese erste Zeit kommt so nicht wieder. Um alles andere können Sie sich später kümmern, wirklich – aber im Wochenbett bitteschön nur um das Wohlbefinden Ihres Kindes und um Ihr eigenes. Damit haben Sie erstmal genug zu tun.


Buchtipp