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Anschnallen mit Babybauch

In Kooperation mit caramia.de möchten wir Ihnen das Interview mit der Hebamme Sigrid Peek präsentieren zum Thema „Anschnallen mit Babybauch“. Der Rücken tut weh, der Gurt ist nicht bequem und rutscht immer wieder auf den Bauch. Dahin, wo er auf keinen Fall hingehört. Schwanger Autofahren – das macht ab dem fünften Monat meistens keinen Spaß mehr. Außerdem müssen werdende Mamas einige Dinge beachten, um ihr Baby und sich nicht zu gefährden.

Schwanger_Gurt_RTI_03.jpg1. Dürfen schwangere Frauen überhaupt Auto fahren?

Ja, allerdings nicht ganz uneinge­schränkt. Hebamme Sigrid Peek (58) empfiehlt: „In den ersten drei Mo­naten ist die Hormonumstellung. Frauen, die zu plötzlicher Übelkeit und Kreislaufproblemen neigen, sollten nicht allein Auto fahren.“ Im zweiten Drittel der Schwangerschaft entspannt sich das normalerweise.

2. Autofahren bis zum Geburtstermin ist also kein Problem?

Im letzten Drittel der Schwanger­schaft sollten Frauen nur noch kur­ze Strecken fahren. Denn: Das Kind wird immer größer, hat immer weniger Platz im Bauch. Hebamme Peek: „Das Baby mag es nicht, wenn die Mutter beim Autofahren in ab­geknickter Haltung sitzt. Diesen Unmut zeigt es oft mit einem or­dentlichen Tritt. Das kann der Mut­ter wehtun und sie vom Verkehr ab­lenken.“ Ab sechs Wochen vor der Geburt sollten Frauen möglichst nicht mehr alleine fahren oder am besten nur noch Beifahrerin sein.

3. Was müssen schwangere Autofahrerinnen noch beachten?

„Wenn längere Strecken unaus­weichlich sind, häufig Pausen ma­chen, genug essen und trinken“, empfiehlt die Hebamme Peek.

4. Ab dem fünften Monat spannt der Sicherheitsgurt unbequem über dem Bauch. Dürfen schwangere Frauen auf den Gurt verzichten?

Auf keinen Fall kann man auf den Gurt verzichten. Denn bei einem Unfall knallt der Bauch ohne Anschnallgurt gegen das Lenk­rad. Das kann Mutter und Kind extrem gefährden.

5. Wie schnallen sich Schwangere richtig an?

Schwanger_Gurt_RTI.jpgDer Anschnallgurt muss straff unter dem Bauch verlaufen. Der Gurt sollte zwischen Bauch und Oberschenkeln verlaufen. Um ein Hochrutschen des Gurts zu verhindern, gibt es Spe­zialzubehör für Schwangere, zum Beispiel von BeSafe (42,99 Euro) oder Emobikids (69 Euro). Letzterer ist wie eine kleine Weste und hält den Gurt dadurch konstant unterhalb des Babybauches. Allerdings ist es auch etwas umständlich, ihn vor dem Losfahren immer erst wieder anzuziehen und beim Austeigen ausziehen zu müssen. Wichtig: Diese Zusatzgurte sollten natürlich auch Beifahrerinnen tragen.

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