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Schwangerschafts- und Dehnungsstreifen

Während einer Schwangerschaft wird die Haut am Bauch stark gedehnt, sogenannte Schwangerschafts- oder Dehnungsstreifen können entstehen. Aber auch die Gewichtszunahme strapaziert die Haut und kann besonders an Po, Brust, Oberschenkeln und Oberarmen zu Dehnungsstreifen führen.
Ein Netz aus kollagenen Fasern sorgt im Bindegewebe für Straffheit und für eine schöne, elastische Haut. Wird das Bindegewebe überdehnt, können Risse in der Unterhaut entstehen, die sich nicht mehr zurück bilden. Die Risse sind zuerst blaurötlich gefärbt, verblassen aber im Laufe der Zeit. Trotzdem sind sie dann noch als helle, unschöne Narben sichtbar.

Dehnungsstreifen vorbeugen

Schwangerschaftsstreifen lassen sich kaum verhindern. Besonders wenn bereits eine entsprechende Veranlagung zu einem schwachen Bindegewebe vorliegt, lassen sie sich nicht vermeiden. Dennoch gibt es eine Reihe von Hausmitteln, mit denen man seiner Haut etwas Gutes tun kann, damit die Dehnungsstreifen zumindest nicht ganz so stark auftreten. Wichtig ist es, frühzeitig mit den vorbeugenden Maßnahmen zu beginnen und sie täglich anzuwenden.

Sport und Bewegung

Ein sportlicher, muskulöser Körper ist weniger anfällig für Dehnungsstreifen als ein Körper mit einem hohen Fettanteil. In der Schwangerschaft sollte auf regelmäßige Bewegung (zum Beispiel ausgedehnte Spaziergänge, Schwimmen oder Schwangerschafts-Yoga) geachtet werden.

Massagen

Zupfmassagen mit einem Haut-Öl oder kreisende Massagen mit einem Sisalhandschuh fördern die Durchblutung der Haut und regen den Stoffwechsel an. Bei einer Zupfmassage wird die Haut gut eingeölt. Anschließend hebt man ein Stück Haut zwischen Daumen und Zeigefinger an und rollt es leicht hin und her. Die Haut wird so ein wenig dehnbarer.

Wechselduschen

Wechselduschen können den oben erwähnten Massagen voraus gehen, da sie den Kreislauf stärken und ebenfalls den Stoffwechsel anregen.

Pflege mit Öl

Es gibt viele teure Cremes und Salben, die Dehnungsstreifen verhindern sollen. Da sie nur oberflächlich aufgetragen werden, die Risse jedoch in der Unterhaut entstehen, ist ihr Erfolg eher mäßig. Die regelmäßige Pflege der Haut mit Vitamin E-Öl, Mandel- oder Olivenöl ist günstiger und empfehlenswerter.

Peelings

Peelings durchbluten die Haut und machen sie zart und geschmeidig. Besonders bei der Anwendung an Po und Oberschenkeln haben sie sich bewährt, wenn sie dreimal pro Woche angewendet werden. Auch hier ist kein teures Produkt aus dem Handel notwendig. Aus Zucker und einem guten Öl lässt sich ein Peeling superleicht und kostengünstig selbst herstellen.

Gesundes Essen

Stilles Wasser, frisches Obst und Gemüse sowie eine überwiegend basische Ernährung wirken sich positiv auf das Hautbild aus. Da Fleisch und Wurst zu einer Übersäuerung des Körpers führen können, sollte ihr Verzehr auf ein Minimum reduziert werden. Übersäuerung führt nämlich ebenfalls zu Schwangerschaftstreifen. Zweimal pro Woche sind Fischgerichte in Ordnung. Basentees und Kieselsäure können einen guten Ausgleich schaffen, dürfen aber nicht länger als sechs Wochen am Stück eingenommen werden. Natürliche Kieselsäure ist in einigen Lebensmitteln enthalten, zum Beispiel in Hirse und Kartoffeln, aber auch in Zwiebeln und Möhren. Konservierungsstoffe, fettige Speisen und Fast Food belasten den Körper unnötig.

Dehnungsstreifen behandeln

Die Behandlung von Schwangerschaftstreifen gestaltet sich schwierig, da die Narben in der Unterhaut schwer erreichbar sind und kaum völlig abheilen. Eine Auswahl von Behandlung, die zumindest Linderung versprechen, gibt es dennoch.

Hausmittel

Mit Aloe Vera, Kartoffelsaft, Obstessig, speziellem Narbenöl oder passenden Salben aus Schüssler Salzen können die von Dehnungsstreifen betroffenen Hautpartien täglich sanft abgerieben werden. Auch die Einnahme von Zink kann hilfreich sein. Die Dehnungsstreifen werden zwar davon nicht gänzlich verschwinden, aber etwas ansehnlicher werden.

Laserbehandlungen

Laserbehandlungen gelten als die wirkungsvollste Methode gegen Dehnungsstreifen. Die Blitze des Lasers dringen bis in tiefere Hautschichten vor und regen die Kollagenbildung an. Im Netz aus kollagenen Fasern wird so deren Neubildung aktiviert und das Bindegewebe verfestigt sich wieder. Nebenwirkungen der Behandlung sind leichte Schwellungen und Rötungen der Haut, die jedoch nach ein bis zwei Tagen wieder verschwinden.

Ulrtaschall

Ultraschall-Behandlungen wirken nicht als Einmal-Behandlung, sondern meist nur als Behandlungsreihe aus bis zu zehn Anwendungen. Durch den Ultraschall werden Schwingungen im Bindegewebe ausgelöst, die das Kollagen-Netz zur Regeneration anregen sowie den Stoffwechsel und die Durchblutung ankurbeln.

Micro-Needling

Diese Hollywood-erprobte Spezialbehandlung eignet sich nicht nur zur Vorbereitung auf die Oscar-Verleihung, sondern soll auch gut gegen Dehnungsstreifen helfen. Da die Stars bekanntlich in Sachen Schönheit recht leidensfähig sind, ist das Micro-Needling leider relativ schmerzhaft. Eine mit winzigen Nadeln besetzte Walze wird über die Haut gerollt und erzeugt kleine Verletzungen. Über diese „Löcher“ in der Haut können Wirkstoffe zur Bekämpfung von Dehnungsstreifen leichter in die unteren Hautschichten eindringen.