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Unerfüllter Kinderwunsch – künstliche Befruchtung

Sie versuchen, seit einiger Zeit schwanger zu werden, aber bisher ist der Erfolg ausgeblieben?
Viele Menschen wünschen sich Kinder, aber nicht immer spielt die Natur so mit, wie man es sich wünscht. Ab wann sollte man darüber nachdenken, ob man unfruchtbar sein könnte und es überprüfen lassen?

Medizinisch spricht man von Unfruchtbarkeit, wenn auch nach einem Jahr regelmäßiger Bemühungen eines Paares eine Schwangerschaft nicht eingetroffen ist. Dieser Auffassung ist auch die WHO (World Health Organisation).

Die höchste natürliche Fruchtbarkeit bei Frauen liegt im Alter von 22 bis 27 Jahren und nimmt danach allmählich ab, bis die Wechseljahre die natürliche Fruchtbarkeit beenden. Die natürliche Fruchtbarkeit bei Männern nimmt ab einem Alter von ca. 40 Jahren langsam ab. Allerdings kann sie in einigen Fällen bis ins hohe Alter bestehen bleiben. Die Ursachen für die Unfruchtbarkeit sind sehr vielfältig und viele Variablen können dabei eine Rolle spielen. Unfruchtbarkeit ist nicht selten: In Mitteleuropa hat etwa jedes sechste Paar Mühe bei der Erfüllung seines Kinderwunsches.

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Der erste Schritt sollte eine Beratung bei Ihrem Frauenarzt sein oder gleich direkt in einer Kinderwunsch-Klinik. Hier werden Sie umfassend über eine Sterilitätsbehandlung informiert und können dann entscheiden, welchen Weg Sie einschlagen möchten.

Wenn sich ein Paar für eine künstliche Befruchtung entscheidet, stellt die Behandlung nicht nur eine körperliche Belastung dar – auch die psychische Belastung kann erheblich sein. Lassen Sie sich von Anfang an auch psychologisch beraten und betreuen. Der BKiD – Deutsche Gesellschaft für Kinderwunschberatung e.V. bietet solch eine Beratung an. Weitere Informationen zum BKiD (Link). Fragen Sie auch bei Ihrem Kinderwunschzentrum nach, ob dort eine psychologische Beratung angeboten wird.


Verfasser/in: Dr. Tandler-Schneider, seit 1999 gehört er zum Team des Fertility Center Berlin. Bis 2012 war er im Vorstand des Bundesverbandes Reproduktionsmedizinischer Zentren Deutschlands e.V. (BRZ) tätig.


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