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Was in Ihre Kliniktasche gehört, wenn Sie Asthma haben
Die Geburt Ihres Kindes ist ein intensiver Moment, auf den Sie sich lange vorbereiten. Wenn Sie Asthma haben, kommt zur Vorfreude oft noch eine zusätzliche Frage dazu: Habe ich alles dabei, was ich im Krankenhaus brauche, um mich sicher zu fühlen? Eine gut gepackte Kliniktasche hilft Ihnen dabei, ruhig zu bleiben und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Asthma in der Schwangerschaft gut im Blick behalten
Asthma ist in der Schwangerschaft meist gut kontrollierbar, kann sich aber verändern. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihre Therapie konsequent weiterführen und Ihre Symptome gut beobachten. Fachgesellschaften wie die Global Initiative for Asthma empfehlen eine stabile medikamentöse Einstellung, da gut kontrolliertes Asthma das Risiko für Komplikationen deutlich senken kann.
Gerade rund um die Geburt hilft Ihnen eine gute Vorbereitung, Stress zu vermeiden. Und weniger Stress bedeutet oft auch stabilere Atmung. Wenn Sie wissen, dass Ihre Medikamente griffbereit sind und alles Wichtige in Ihrer Kliniktasche steckt, können Sie sich innerlich besser entspannen.
Auch kleine Routinen, wie das vorherige Durchgehen Ihrer Unterlagen oder das Bereitlegen Ihrer Inhalatoren, geben Ihnen zusätzlich Sicherheit in dieser besonderen Situation.
Diese Unterlagen sollten Sie einpacken
Neben den üblichen Dingen wie Mutterpass, Versichertenkarte und Personalausweis sind bei Asthma auch zusätzliche Informationen sinnvoll. Dazu gehören Ihr aktueller Asthma-Plan, falls Sie einen haben, sowie eine Liste Ihrer Medikamente und Dosierungen. Wenn Sie schon einmal einen schweren Anfall hatten, kann ein kurzer Arztbrief zusätzlich hilfreich sein.
So kann das Klinikteam schnell reagieren, falls es notwendig wird, und Sie müssen nichts im Kopf behalten, was Sie in der Situation belastet.
Ihre Medikamente gehören ganz nach oben in die Tasche
Ihre Asthma-Medikamente sind der wichtigste Teil Ihrer Kliniktasche. Packen Sie Ihren gewohnten Bedarfsinhalator so ein, dass Sie ihn jederzeit schnell greifen können. Auch Ihre Dauermedikation sollten Sie vollständig dabeihaben, idealerweise in der Originalverpackung.
Die American Lung Association betont unter anderem, dass eine konsequente Einnahme der Medikamente während der Schwangerschaft wichtig ist, um stabile Atemwege zu unterstützen und akute Verschlechterungen zu vermeiden. Ein Punkt der nicht nur während der Schwangerschaft, sondern auch während der Geburt von großer Wichtigkeit ist.
Was Ihnen während der Geburt zusätzlich helfen kann
Neben den medizinischen Dingen spielen auch Komfort und Wohlbefinden eine große Rolle. Bequeme Kleidung, die nicht am Brustkorb einschnürt, kann Ihnen helfen, freier zu atmen. Viele Frauen mit Asthma bevorzugen lockere Stoffe und mehrere Schichten, die sie je nach Temperatur anpassen können.
Auch kleine Dinge wie Lippenpflege, eine Wasserflasche oder Ihr Handy-Ladekabel machen den Aufenthalt angenehmer. Musik oder Kopfhörer können zusätzlich helfen, sich zu entspannen.
Inhalatoren und Notfallmedikation im Überblick
Viele Menschen mit Asthma nutzen unterschiedliche Inhalatoren, je nach Zweck. Für den Notfall kommen bronchienerweiternde Sprays wie Salbutamol zum Einsatz, die schnell bei akuter Atemnot helfen.
Zur langfristigen Kontrolle werden meist entzündungshemmende Inhalatoren wie Budesonid verwendet, die die Entzündung in den Atemwegen reduzieren und Anfälle vorbeugen. Häufig gibt es auch Kombinationssprays wie Foster, die Kortison und einen langwirksamen Wirkstoff verbinden.
In manchen Fällen wird zusätzlich ein Mittel wie Berodual Spray eingesetzt, das jedoch nur nach ärztlicher Anweisung genutzt werden sollte, jedoch oft gut vertragen wird.
Gut vorbereitet in die Geburt starten
Wenn Ihre Kliniktasche vollständig gepackt ist, können Sie entspannter in die Geburt gehen. Sie wissen, dass Ihre wichtigsten Medikamente, Unterlagen und persönlichen Dinge griffbereit sind, und müssen sich um nichts im letzten Moment kümmern. Das gibt Ihnen Sicherheit in einer ohnehin sehr intensiven Situation.
Versuchen Sie, Ihre Tasche ein paar Tage vor dem errechneten Termin fertig zu haben. So können Sie sich innerlich besser auf die Geburt einstellen und sich darauf konzentrieren, was wirklich zählt: die ersten Momente mit Ihrem Baby. Wir wünschen Ihnen alles Gute!
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