Menü ◀ zurück
  1. schwangerinmeinerstadt.de
  2. Informationen
  3. Familienpolitik
  4. Gelder & Anträge
  5. Kindergeld
News

Das bringt das neue Jahr: Kindergelderhöhung 2017

Jeder Jahreswechsel bringt Änderungen mit sich. Mit dem Beginn dieses Jahres verbessert sich die finanzielle Situation von Eltern und Familien. Die Erhöhung des Grundfreibetrags und des Kinderfreibetrags sowie die Kindergelderhöhung 2017: Hier die wichtigsten drei Änderungen im Überblick.

Kindergelderhöhung und Kindergeldzuschlag

Auch in diesem Jahr wird der Kindergeldbetrag aufgestockt. Ab Januar 2017 erhalten Eltern für ihr erstes, bzw. zweites Kind monatlich je 192 Euro anstatt wie bisher 190 Euro pro Kind/Monat. Für das dritte Kind erhalten Eltern ab 2017 198 Euro, ab dem vierten Kind sind es jeweils 223 Euro. Eltern, die wenig verdienen, erhalten einen Kindergeldzuschlag. Auch dieser wurde zum Januar 2017 erhöht. Nun erhalten Eltern 170 Euro pro Monat, was zehn Euro mehr als im vergangenen Jahr ist.

Steuererklärung: Der Grundfreibetrag steigt

Neben der Kindergelderhöhung gibt es weitere Entlastungen für Eltern und Geringverdiener. Der Grundfreibetrag ist zu Beginn des Jahres gestiegen. So sind Geringverdiener länger steuerfrei. Der Grundfreibetrag wurde im Vergleich zum Vorjahr um 168 Euro angehoben, so dass Steuerzahler erst ab einem Einkommen von mehr als 8820 Euro pro Jahr steuerpflichtig sind. Ehe- und Lebenspartner, die eine gemeinsame Steuererklärung abgeben, zahlen somit erst ab einem Betrag von 17 640 Euro Steuern.


Erhöhung des Kinderfreibetrags

Zusätzlich zur Kindergelderhöhung wurde auch der Kinderfreibetrag angehoben. Ab 2017 erhalten verheiratete Eltern und eingetragene Lebenspartner/innen mit Kind 4716 Euro, was 108 Euro mehr sind, als im Jahr zuvor. Der Freibetrag für Betreuungs-, Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf bleibt unverändert und beträgt somit 2640 Euro. So können Eltern im Jahr 2017 insgesamt einen Freibetrag in Höhe von 7356 Euro pro Kind geltend machen. Dabei wird der Betrag weiterhin zur Hälfte jedem Elternteil angerechnet.

Und wer es verpasst hat: Die Straßenverkehrsordnung nimmt radelnden Eltern eine Last von den Schultern. Bereits seit dem 14. Dezember 2016 darf ein Elternteil bzw. eine Begleitperson von min. 16 Jahren gemeinsam mit dem maximal acht Jahre alten Kind auf dem Bürgersteig fahren, ohne ein Bußgeld zu fürchten. Gute Fahrt in 2017!

Auch das bundesweit einheitliche Servicetelefon der Familienkassen steht Ihnen bei Fragen zur Verfügung: 0800 4 5555 30. (Die Anrufe sind kostenfrei.)