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Häufiger Harndrang in der Schwangerschaft

Zu den ersten Anzeichen einer Schwangerschaft gehört der häufige Harndrang, der vielen Frauen Tag wie Nacht mit einer halbvollen Blase zur Toilette schickt.

Ursachen

Ab der 6. Schwangerschaftswoche sorgt das Schwangerschaftshormon Progesteron für eine Entspannung der Blasenmuskulatur. Hinzu kommt, dass die stärkere Durchblutung durch das vermehrte Produzieren von Blut für die Versorgung des Kindes, auch die Nierentätigkeit anregt. So wird mehr Urin produziert und der Effekt verstärkt sich.

Hinzu kommt, dass der gesamte Beckenraum stärker durchblutet wird, wodurch die Nieren mehr arbeiten und auch mehr Urin produzieren. Der vermehrte Harndrang lässt bei den meisten Frauen etwa ab dem vierten Monat nach um mit dem siebten Monat zurückzukehren. Dann liegt die Ursache für den häufigen Gang auf die Toilette nicht in der Hormonachterbahn, sondern an dem wachsenden Gewicht des Kindes. Dann drückt die Gebärmutter auf die direkt darunterliegende Blase.

Mittel gegen vermehrten Harndrang

Eine tatsächliche Gegenmaßnahme kann man nicht ergreifen. In keinem Fall sollte man weniger trinken, denn mit dem Wasserlassen werden auch Keime aus dem Körper befördert, die Ursache für eine Blasenentzündung sein können. Vermeiden sollte man harntreibende Flüssigkeiten wie Kaffee oder schwarzen Tee, wie auch Alkohol. Alle drei Getränke sollten in der Schwangerschaft grundsätzlich gemieden werden. Wer gegen eine anhaltende Blasenschwäche rechtzeitig vorgehen möchte, der sollte bereits in einem frühen Stadium der Schwangerschaft mit Beckenbodengymnastik beginnen. Die Übungen trainieren und stärken den Beckenboden, so dass man einer bleibenden Inkontinenz nach der Schwangerschaft präventiv entgegentreten kann.


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