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Erfahrungsbericht zur Stammzelleinlagerung mit Vita 34

Viele werdende Eltern wissen, dass es die Möglichkeit der Stammzelleneinlagerung gibt, aber nur wenige setzen sich mit dem Thema tatsächlich auseinander oder befürchten erheblichen Mehraufwand. Wir haben in einem persönlichen Interview mit Anna H. aus Berlin über ihre Erfahrungen mit der Stammzelleneinlagerung und der Zusammenarbeit mit Vita 34 gesprochen.

Liebe Frau H., Sie haben Nabelschnurblut einlagern lassen bei Vita 34.
Wie sind Sie das erste Mal überhaupt mit dem Thema in Berührung gekommen?

Als Freunde von mir aus Dresden ihr erstes Kind bekamen. Damals steckte das Thema noch in den Kinderschuhen, meine Freundin erzählte, sie sei sogar im Krankenhaus angefeindet worden, warum sie so egoistisch sei und das Blut nicht spendet. Damals wurde noch nicht viel öffentlich darüber gesprochen. Auch meine Freunde haben das nur unter vorgehaltener Hand im engsten Kreis kommuniziert. Vor allem sind gar nicht alle Krankenhäuser in der Lage eine Spende anzunehmen, aber das nur nebenbei.

Wir würden gern von Ihnen erfahren,was für Sie die entscheidenden Kriterien waren sich für die Einlagerung zu entscheiden?

Ich fand damals schon toll und faszinierend, dass es diese Möglichkeit gab, diese einmaligen Zellen zu konservieren und für einen späteren Notfall haltbar zu machen. Meine Freundin hat damals den auch für mich geltenden Satz gesagt: „Ja, ich weiß, es ist viel Geld. Und ich möchte darüber nicht mehr nachdenken müssen. Wenn ich es brauche, ist es da. Ich hoffe, das ich es nie brauchen werde. Aber diese Sicherheit für mein Kind ist mir alles Geld wert.“
Sie haben dann übrigens auch für das zweite Kind – das mitten in der Bauphase kam, wo das Geld auch knapp war – eingelagert. Damals habe ich für mich entschieden: „Wenn ich ein Kind bekomme, mache ich das auch.“

Haben Sie an einem Infoabend teilgenommen oder sich persönlich beraten lassen? Wenn ja, wo war das und wie hat es Ihnen gefallen?

Ich habe mich persönlich beraten lassen. Durch einen Zufall habe ich nach meiner ersten Fehlgeburt vor fast 10 Jahren Frau Weinhardt kennengelernt. Es lag nahe, dass wir – nachdem wir uns über unsere Berufe ausgetauscht hatten – schnell auf Vita 34 kamen, denn sie ist dort beratende Hebamme.
Ich fand das Thema vorher ja schon sehr interessant und wollte von ihr genau wissen, was sich in der Zwischenzeit getan hat, wie der Stand der Forschung ist und welche Möglichkeiten sich mit der Einlagerung heute und in der Zukunft bieten.

Haben Sie verschiedene Anbieter verglichen? Was hat Sie an Vita 34 überzeugt?

Ich habe nicht verglichen. Für mich kam nur der Marktführer mit den besten und langjährigsten Erfahrungen, Forschungen und Ergebnissen in Frage. Außerdem wenn, dann richtig. Ich wollte da überhaupt kein Risiko eingehen und wußte, dass ich mich auf Vita 34 voll und ganz verlassen kann.
Außerdem saß ich mit Frau Weinhardt ja sozusagen „an der Quelle“. Ich bin umfassend informiert worden, fand die Abläufe auch wirklich unkompliziert und es hat mich beeindruckt, dass es auch die Möglichkeit eines „Notfallpakets“ gibt, wenn man sich ganz kurzfristig vor der Geburt für die Einlagerung bei Vita 34 entscheidet. Dafür muss man sich einfach nur telefonisch bei Vita 34 melden.

Und können Sie uns noch kurz sagen, wie der Ablauf war?

Das war eine spannende Zeit – vor und kurz nach der Geburt. Ich habe im Krankenhaus Berlin- Buch entbunden und hatte vorher dort schon einen Termin gemacht zur Untersuchung. Wir hatten die Klinik im Vorfeld informiert und dort wusste man auch sofort Bescheid, wie zu verfahren ist.
Nachdem die Formalitäten bei uns zu Hause besprochen worden sind, haben wir den Vertrag unterschrieben. Ich fand es gut, dass wir hier kein finanzielles Risiko hatten, wenn etwas mit dem Blut nicht in Ordnung ist. Es wird erst getestet, dann kommt die Mitteilung, dass das Blut ausreichend und geeignet ist und eingelagert werden kann. Hierfür sind uns keine Kosten entstanden, wenn dem nicht so gewesen wäre, wäre damit für uns die Sache erledigt gewesen, ohne weitere Belastung.
Das Paket zur Entnahme des Nabelschnurblut kam zu uns nach Hause und stand neben der Tasche für die Klinik. Wir haben es bei der Aufnahme abgegeben. Den Rest hat die Klinik erledigt, denn das Nabelschnurblut wird von der Hebamme abgenommen. Das war für uns ganz unproblematisch. Einige Zeit später kam dann die Mitteilung, dass das Blut geeignet ist und in ausreichender Menge gewonnen werden konnte. Erst danach wurde die erste Rate abgebucht. Ich habe mich für eine Ratenzahlung entschieden und zahle eine kleine monatliche Rate – unter 50 € – das ist für mich am unkompliziertesten.

Vielen lieben Dank Frau Anna H. für das Gespräch und Ihre Zeit.


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