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Mama will schlafen wie ein Baby

Das Internet ist voll von Ein- und Durchschlaf-Tipps für Babys und Kleinkinder. Unsere Autorin Silke fragt sich: Was ist mit den Müttern? Ist deren Schlaf nicht genauso wichtig? Wenn nicht sogar viel wichtiger, um entspannt durch den nächsten Tag zu kommen? Ein Einschlaf-Optimierungs-Versuch mit Schlafmaske und Traumreise.

Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich in unserer Wohnung das letzte Mal in absoluter Dunkelheit geschlafen habe. Fünf Jahre ist es mindestens her – denn so alt ist unser Sohn. Und mit ihm zog die nächtliche Beleuchtung ein. Erst war es die Stilllampe für mich, dann das Nachtlicht für ihn, und mittlerweile brennt sogar bei offener Tür im Badezimmer stets ein Lämpchen für die selbstständigen Toilettengänge in der Nacht. Mit Kind Nummer Zwei begann das Spiel von vorn. Und so leuchtet es nachtein, nachtaus immer irgendwo bei uns in der Wohnung.

Mama will mehr Dunkelheit!

Das Nachtlicht ist der beste Einschlafhelfer für die Kinder. Und das Licht im Bad erspart mir in 9 von 10 Fällen die nächtliche Begleitung zur Toilette. Und dennoch: Im Dunkeln schläft man als erwachsener Mensch erwiesenermaßen nicht nur besser durch, sondern auch schneller ein. Um meinen eigenen Schlaf zu optimieren, beschließe ich daher, dass ein Hilfsmittel einziehen soll: eine Schlafmaske von nox. 49,90 Euro investiert man in die schwarze Ausführung der Luxus-Schlafmaske, die „absolute Dunkelheit“ verspricht. Ja, auch bei uns lagern diese Billig-Masken aus dem Flugzeug in den Schränken. Doch mal ehrlich: Bei wem sitzen die morgens beim Aufwachen noch im Gesicht? Bei mir jedenfalls nicht. Durch und durch dunkel wird es mit denen auch nie. Und 49,90 sind immer noch weniger als das, was ich in meinem bisherigen Mama-Leben in Nachtlichter, Einschlaf-CDs, White-Noise-Maker und andere Einschlaf-Hilfen für meine Kinder investiert habe. Jetzt bin ich mal dran!

Weniger Ablenkung beim Einschlafen

Die Maske wird mit Klettverschluss auf die richtige Größe eingestellt. Zusätzlich kann ich den gesamten Bereich rund um die Nase und an den Wangen mit den Händen passend für mein Gesicht formen. Da kommt tatsächlich kein einziger Lichtstrahl durch. Und es ist erstaunlich, welchen Effekt die Dunkelheit hat: Natürlich höre ich während des Einschlafens immer wieder Geräusche aus dem Kinderzimmer. Doch selbst wenn ich nun im Affekt meine Augen öffne, sehe ich weiterhin – nichts. Und statt einige unnötige Male aus dem Einschlafprozess zurückgeholt zu werden, fallen meine Augen direkt wieder zu – und ich schlafe schon am ersten Abend deutlich schneller ein als sonst.

Am ersten Morgen wache ich auf und finde die Maske neben mir. Wundert mich nicht: Ich bin eine sehr unruhige Schläferin und habe sie mir vermutlich selbst von der Nase gezogen. In den nächsten Tagen gewöhne ich mich an den Fremdkörper und wache jeden Morgen mit der Maske im Gesicht auf. Was mir schon nach wenigen Tagen auffällt: Auch die nächtlichen Unterbrechungen werden weniger. Denn – so geht es wohl jeder Mutter – sobald ich nachts ein Geräusch meiner Kinder höre, ist alles in mir auf „Alarm“ gepolt und meine Augenlider schnellen auf. Selbst wenn es nur ein lautes Atmen oder ein Lachen im Schlaf war. Mit der Schlafmaske im Gesicht entsteht dann genau derselbe Effekt wie beim Einschlafen: Meine Augen bleiben in der Dunkelheit, mein Gehirn im Schlafmodus und ich dämmere sofort wieder weg. Ohne die Maske wäre ich längst aufgestanden und ans Bett meiner Kinder gegangen.

Fazit

Nach einer Woche mit der Maske stelle ich fest: Ich schlafe spürbar schneller ein und wache messbar seltener auf in der Nacht. Den absolut perfekten Sitz der Maske muss ich noch für mich herausfinden (ich habe sehr lange Haare und schlafe nachts immer mit Dutt, da sind sich Haargummi und Maske manchmal im Weg). Aber ich habe mich schon jetzt so an meine eigene Einschlafhilfe gewöhnt, dass ich sie keinesfalls mehr missen möchte. Außerdem habe ich mir ein weiteres Ritual angewöhnt: Statt den Rest der Bibi-und-Tina-Geschichten meiner Tochter mit anzuhören, mache ich mir eine Traumreise-Meditation an. In Kombination mit der Dunkelheit durch die Schlafmaske ist das mein absoluter Geheim-Tipp für angenehmen Mama-Schlaf.


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