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Mit Kindern von München nach Südtirol: Mittenwald & Meran
Für unseren Sommerurlaub in Südtirol haben wir uns dieses Mal bewusst für einen kleinen Roadtrip entschieden. Unser erster Stopp führte uns von München nach Mittenwald, wo wir mit unseren Kindern direkt mit einer kleinen Abenteuerwanderung durch Koboldpfad und Geisterklamm starteten. Bevor es für uns an den Reschensee ging, wollten wir uns aber unbedingt noch Meran anschauen. Also machten wir einen Abstecher in die wunderschöne Südtiroler Stadt und verbrachten dort ein paar herrliche Tage mit Therme, gutem Essen und einer kleinen Wanderung über den Tappeinerweg. Danach ging es wieder ein Stück zurück in Richtung Reschensee, wo der zweite Teil unseres Südtirol-Roadtrips begann.
Unser erster Stopp: Mittenwald mit Kindern
Von München aus ging es für uns zunächst nach Mittenwald, wo wir eine Nacht in der Jugendherberge verbrachten. Noch am Anreisetag machten wir eine etwa zweistündige Wanderung durch den Koboldpfad und die Geisterklamm. Für unsere Kinder war diese Tour perfekt. Unser Sohn ist acht, unsere Tochter vier – und wir merken beim Wandern immer wieder, dass Wege in diesem Alter besonders gut funktionieren, wenn unterwegs etwas passiert. Einfach nur von A nach B zu laufen, ist schließlich nicht unbedingt das, was sich eine Vierjährige unter einem gelungenen Urlaubstag vorstellt. Gibt es aber etwas zu entdecken, wird aus einer Wanderung plötzlich ein kleines Abenteuer. (Leichte Wanderung von Mittenwald durch die Leutaschklamm)
Am Abend haben wir noch in der Jugendherberge gegessen und waren vom Essen wirklich positiv überrascht. Die Nacht selbst war jetzt nicht unbedingt die komfortabelste unserer Reise aber der Abend dort mit Brettspielen und Hostelfeeling wie zu unseren Backbackerzeiten vor den Kids und die Umgebung dort waren einfach ein Traum. Und die Vorfreude auf unser Stadtapartment in Meran am nächsten Morgen war nach der Nacht in den semi bequemen Stockbetten gleich noch ein wenig größer.;)
Drei Tage Meran: Stadtleben, Südtiroler Küche und Therme
Von Mittenwald ging es für uns zunächst nach Meran. Unser Apartment lag mitten in der Stadt, was mit Kindern unglaublich praktisch war. Wir konnten vieles direkt zu Fuß unternehmen, zwischendurch einfach zurück ins Apartment gehen und mussten nicht für jede Unternehmung ins Auto steigen. Wir ließen uns durch Meran treiben, genossen die Südtiroler Küche und freuten uns nach unserem ersten Wandertag auch ein bisschen über das Stadtleben.
Unser persönliches Highlight in Meran war aber ganz klar die Therme Meran. Gerade mit Kindern hat sie uns richtig begeistert. Der riesige Außenbereich erinnert eher an einen wunderschönen Schlosspark als an ein klassisches Schwimmbad. Zwischen den großen Grünflächen verteilen sich verschiedene Pools und Becken – mit warmem und eiskaltem Wasser und sogar einem Naturbecken. Für uns war das einer dieser Urlaubstage, an denen tatsächlich alle glücklich sind: Die Kinder können planschen und entdecken und wir Erwachsenen haben trotzdem das Gefühl, einen entspannten Thermentag zu verbringen.
Und wir hatten auch noch richtig Glück: Während unseres Aufenthalts fand in Meran ein Cityfest statt. Überall in der Stadt gab es Musik und Livebands und direkt an der Therme sogar ein Kinderfest. Nach dem Schwimmen noch lecker essen zu gehen und anschließend durch die belebte Stadt zu laufen, während überall Musik gespielt wurde, war ein wunderschöner Abschluss des Tages.
Zu Fuß über Meran: Passerpromenade, Pulverturm und Tappeinerweg
Am nächsten Morgen starteten wir direkt von unserem Apartment zu Fuß. Wir spazierten zunächst an der Passerpromenade entlang, liefen hinauf zum Pulverturm und weiter auf den Tappeinerweg. So waren wir innerhalb kürzester Zeit raus aus der Stadt und trotzdem immer noch direkt oberhalb von Meran unterwegs. Genau diese Mischung mögen wir mit Kindern: Man muss nicht erst eine halbe Ewigkeit irgendwohin fahren, sondern zieht morgens die Wanderschuhe an und läuft einfach los. Mittags kehrten wir im Unterweger ein, aßen dort richtig gut und natürlich durfte anschließend ein Eis nicht fehlen. Danach ging es gemütlich zurück zu unserem Apartment.
Weiter zum Reschensee – und endlich der Kirchturm im Wasser
Nach unseren Tagen in Meran ging es für uns wieder ein Stück zurück in Richtung Reschensee. Für die Fahrt brauchten wir etwa eineinhalb Stunden und dort begann der zweite Teil unseres Südtirol-Roadtrips. Unser erstes Zuhause war das wunderschöne DAS GERSTL Family Retreat, ein luxuriöses 5-Sterne-Familienhotel, das für unsere Kinder schon fast ein Abenteuer für sich war.
Aber auch rund um den Reschensee haben wir mit unseren Kindern so viel erlebt, dass daraus ein eigener Reisebericht geworden ist: vom berühmten versunkenen Kirchturm und einer Sagenwanderung über Bogenschießen im wunderschönen Lärchenwald und eine echte Ritterburg bis hin zu Alpakas, Pferden und E-Bikes.
HIER GEHT’S ZU UNSEREM FAMILIEN-ROADTRIP RUND UM DEN RESCHENSEE
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